Mittwoch, 05. August 2015
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Wenn ich ein Rohmanuskript niederschreibe, verwende ich in der Regel keine Rechtschreibprüfung, weil mich die roten Kringel nur vom flüssigen Schreiben abhalten. Für die Überarbeitung nutze ich dann aber die volle Palette an Werkzeugen, um das Beste aus dem Text herauszuholen.

  • Rechtschreibprüfung: Mithilfe der Rechtschreibprüfung von Word, von Open Office oder von Google Docs finde ich in der Regel ziemlich schnell zumindest die gröbsten Tippfehler. Ich selbst benutze noch den Duden Korrektor, ein Software-Zusatz für Microsoft Word, der auch Grammatik-Mängel anzeigt, dessen Entwicklung mittlerweile jedoch leider eingestellt wurde.

  • Duden: Früher™ habe ich schwierige Wörter immer im Duden nachgeschlagen, heute geht das zum Glück schneller. Ich nutze meist die Duden-Website, gelegentlich auch den elektronischen Duden für Windows.

  • Canoo.net: Die Website canoo.net ist meiner Meinung nach Duden auf Steroiden. Canoo.net nutze ich hauptsächlich, wenn ich mir bestimmter Wortformen unsicher bin. Beispiel: Wenn ich nicht weiß, wie der Dativ von Doktorand lautet, schlage ich auf canoo.net nach und lasse mir die Wortformen anzeigen; der Dativ lautet dem Doktoranden. Duden.de hat allerdings mittlerweile nachgezogen und zeigt für viele Wörter auch die Wortformen an. Auf Cannoo.net findet man auch Übersichten zu den amtlichen Regelungen der deutschen Rechtschreibung.

  • Fremdwörterbuch: Fremdwörter schlage ich in der Regel auf leo.org nach, es gibt aber auch andere Möglichkeiten; den Georges (lateinisch-deutsches Handwörterbuch) etwa gibt es digitalisiert im Internet, oder man kauft ihn auf CD-ROM.

  • Synonymwörterbuch: Um den Stil von Texten zu überarbeiten, nutze ich häufig ein Synonymwörterbuch, was mir dabei hilft, unschöne Wortwiederholungen zu vermeiden und mehr Abwechslung in meine Schreibe zu bringen. Dafür nutze ich in der Regel synonyme.woxikon.de.

  • Standop/Meyer: Immer dann, wenn ich eine Abschlussarbeit überarbeite und unsicher bin bezüglich gewisser Formalien, schlage ich bei Standop/Meyer (Die Form der wissenschaftlichen Arbeit) nach. Gutes Buch.

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