Mittwoch, 08. Januar 2020
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Hallo zusammen,
ich arbeite seit vielen Jahren in der pharmazeutischen klinischen Forschung, komme aus der Chemie und möchte gerne "irgendwann" Beratend und Unterstützend in Krankenhäusern oder Rehaeinrichtungen Arbeiten. Menschen Begleiten bei der Prevention oder bei der Rehabilitation nach Krankheiten, keine Psychotherapie.
Ich bin 37 Jahre alt und möchte mit einem Studium der Gesundheitspsychologie ein zweites Standbein schaffen, wenn ich meinen aktuellen Beruf nicht mehr Ausüben kann/will. Bevorzugte FH ist die IU.

Ich habe einige Stellenanzeigen Gelesen und oft läuft es auf Psychotherapie hinaus, eine Therapeutenausbildung kommt für mich aber nicht mehr in Frage. Der Weg über Master und Therapeutenausbildung ist mir in meinem Alter und nebenberuflich lang.

Gerne würde ich "nur" den Bachelor machen und frage mich nun ob es da Sinn macht direkt einen entsprechend spezialisierten Studiengang zu wählen wie ihn die IU anbietet ? Für jemanden der schon genau weiss wo es beruflich hingeht, scheint das passend zu sein.
Oder hat man mit einem eher allgemein ausgerichteten BSc und dann doch einem spezialisierten Master bessere Chancen ?

Mein Alternativplan wäre ein Studium der Kulturwissenschaft/Geschichte - ein reines Luststudium, von dem ich mir kaum berufliche Sprünge erhoffe aber Spaß würde es machen.
Leider bleibt für beides nicht genug Zeit, daher meine Bitte um Beratung.

Vielen Dank und beste Grüsse, Steffi
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vor etwa 3 Monaten
·
#2124
Beste Antwort
Hallo Steffi,

ich bin ja eigentlich ein Verfechter davon, den Bachelor so allgemein wie möglich zu halten. In deinem Fall also den Bachelor in Psychologie und als Vertiefungsmodule dann in Richtung Gesundheitspsychologie. Im Master kann man sich dann mehr spezialisieren.

Falls du aber gar nicht vorhast, einen Master zu machen, dann könnte in deinem Fall der B.Sc. Gesundheitspsychologie an der IU ganz sinnvoll sein.

Zum Thema allgemeiner oder spezialisierter Bachelor habe ich auch mal ein Video gemacht:



Ich denke, dass deine Chancen karrieretechnisch sicher deutlich besser wären, mit Bachelor/Master (ob nun allgemeiner Bachelor oder nicht, ist eigentlich egal). Aber der Aufwand bis zum Master ist natürlich enorm.

KuWi ginge natürlich in eine ganz andere Richtung :)
vor etwa 3 Monaten
·
#2124
Beste Antwort
Hallo Steffi,

ich bin ja eigentlich ein Verfechter davon, den Bachelor so allgemein wie möglich zu halten. In deinem Fall also den Bachelor in Psychologie und als Vertiefungsmodule dann in Richtung Gesundheitspsychologie. Im Master kann man sich dann mehr spezialisieren.

Falls du aber gar nicht vorhast, einen Master zu machen, dann könnte in deinem Fall der B.Sc. Gesundheitspsychologie an der IU ganz sinnvoll sein.

Zum Thema allgemeiner oder spezialisierter Bachelor habe ich auch mal ein Video gemacht:



Ich denke, dass deine Chancen karrieretechnisch sicher deutlich besser wären, mit Bachelor/Master (ob nun allgemeiner Bachelor oder nicht, ist eigentlich egal). Aber der Aufwand bis zum Master ist natürlich enorm.

KuWi ginge natürlich in eine ganz andere Richtung :)
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