Wissenschafliches Lesen und Exzerpieren

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 09.02.2010 von Wolf) #1

Einige Infos zum Lesen für Wissenschaftler und auch zu Exzerpiertechniken habe ich hier zusammengetragen: Lesen, Lesetechniken für Wissenschaftler.

Falls jemand einen Vorschlag hat, was da unbedingt noch reinsollte, bitte hier posten, damit ich das bei Gelegenheit mal überarbeiten und fertigschreiben kann :smile:

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Stefan Weise

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 •  #2

Hallo,

ich bin ganz irritiert, weil hier alles noch so leer ist, aber vielleicht bekomme ich ja trotzdem eine Antwort.

Ich studiere Literaturwissenschaft und habe inzwischen gehört und gelesen, daß es ganz praktisch ist, sich Titelkarteien und Exzerptkarteien anzulegen. Jetzt würde ich das gerne gleich am Rechner machen, habe aber keine Vorstellung, wie es am praktikabelsten ist. Wie setze ich den Rechner ein, damit er wie Karteikarten nutzbar ist?
Das fängt schon damit an, daß ich nicht weiß, mit welchem Programm ich arbeiten soll. Word, Excel oder Access?
Und lege ich dann für jede Karteikarte eine neue Datei an, oder schreibe ich alles untereinander, dann kann ich es hinterher nur sehr schwer ordnen. Wenn alles in einzelnen Dateien ist, stelle ich es mir schwer vor, den Überblick zu behalten, und wenn ich alles ausdrucke, habe ich haufenweise fast leere Blätter, weil unter Umständen bloß eine Literaturangabe im Dokument steht.

Über Lösungsvorschläge würde ich mich freuen!

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 09.02.2010 von Wolf) #3

Hallo,

zum Thema Literaturverwaltung gibt es hier noch ein ausführliches Kapitel: Literaturverwaltung und Bibliografieren

Ansonsten ist Excel für so etwas eigentlich auch ganz gut nutzbar.

Stellt sich mir allerdings die Frage, wofür Du das brauchst? Für das ganze Studium oder nur eine einzelne wissenschaftliche Arbeit?

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Stefan Weise

3 Beiträge

 •  #4

Ah, schön! Das Kapitel hatte ich noch gar nicht gefunden und bin in der Zwischenzeit selbst schon darauf gekommen, Citavi mal auszuprobieren.

Die Frage, ob fürs ganze Studium oder für eine Arbeit, ist für mich gar nicht so leicht zu beantworten. Denn wenn ich etwas erarbeite, will ich später natürlich darauf zurückgreifen können, und zwar möglichst komfortabel, also nicht erst alle alten Dateien von abgeschlossenen Projekten öffnen müssen, um sie durchsuchen zu können. Gibts da was? Mich interessiert einfach, wie andere das machen. Ich habe bisher alles im Kopf behalten bzw. auf losen Zetteln notiert. Mit zunehmendem Umfang der Arbeit erweist sich das aber als schwierig, weil ich Vieles mehrmals lesen muß, weil ich es schon wieder vergessen habe.

Christian Wolf

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 •  #5

weil ich Vieles mehrmals lesen muß, weil ich es schon wieder vergessen habe

Lesetechnik optimieren :razz:

Also für große Mengen an Literatur ist eine professionelle Literaturverwaltung sehr zu empfehlen. Ich hab die besten Erfahrungen bisher mit Citavi gemacht, allerdings ist das nicht so gut in Word integriert.

Zur Not tut es auch Excel, da kann man sich ja eine einzelne Datei anlegen und für jede Arbeit ein neues Sheet benutzen.

Oder halt man Endnote anschauen, das integriert auch gut in Word ist für meine Begriffe aber ein sehr unhandliches Programm.

Letztendlich musst Du einfach mal ein wenig ausprobieren, mehr als die Möglichkeiten kann ich Dir hier auch nicht aufzählen, wobei es sicher noch mehr Möglichkeiten gibt, als die, die im Artikel aufgezählt werden.

Falls Du eine bessere Lösung findest, kannst Du die ja mal posten hier, dann kann ich den Artikel noch ergänzen.

Grüße!

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Stefan Weise

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 •  #6

Vielen Dank für die beiden schnellen und informativen Antworten, das hatte ich vorhin vergessen. Jetzt probiere ich Citavi aus, womit ich anscheinend zumindest erstmal ganz gut über eine Arbeit komme. Für die nächste werde ich dann ein neues Projekt starten müssen, das ist also nicht optimal, weil alles, was ich bis dahin notiert habe, wieder weg sein wird. Will ich es wieder lesen, muß ich mich zumindest erinnern, bei welcher Arbeit ich das geschrieben habe. Oder ist es praktischer, für eine neue Arbeit aus dem bestehenden Projekt alles zu löschen, was mit Sicherheit nicht mehr gebraucht wird? Oft hat man ja Ideen, die sich später noch verwenden lassen, die würde ich einfach gerne weitertransportieren. Die einzige Möglichkeit, die ich dafür sehe, ist, ein zusätzliches "Projekt" laufen zu lassen, in das man alles hineinkopiert, was irgendwann interessant sein könnte, und das man nie abschließt. Naja, nach 100 Titeln ist Schluß. Aber mir kommt es ja sowieso mehr auf die Gedankensammlung an. :)
Aber sag, läuft bei Dir Citavi über mehrerer Arbeiten?

Christian Wolf

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 •  #7

Ja, wenn Du mehr als 100 Titel verwalten willst, musst Du Citavi wohl kaufen. Ich kenne mich damit nicht so gut aus, um zu sagen, wie sich das am besten für mehrere Arbeiten nutzen lässt. Ich habe bisher noch nie eine Literaturverwaltung professionell genutzt, sondern mich auf meine Zettelwirtschaft verlassen.
Ein Blick ist auch die Literaturverwaltung von Word 2007 wert, kann aber auch eher nur für einzelne Projekte genutzt werden und spinnt manchmal etwas rum.

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Björn Bartzsch

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 •  #8

Kann noch Booxter für'n Mac empfehlen!

Christian Wolf

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 •  #9

Danke für den Tipp, mangels Mac kann ich es leider nicht ausprobieren ;)

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Björn Bartzsch

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 •  #10

Diesen Thread lesen hoffentlich noch mehrere Leute bzw. werden hier Tipps suchen - demnach schien mir der Einwand ganz nützlich.

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 10.04.2010 von Wolf) #11

Ja, klar - kannst Du noch ein bisschen über das Programm sagen? Auf dem Mac läuft ja auch Office, ist das Programm verglichen mit der Verwaltung von Office besser?

Bei Office ist das Problem, dass man nicht ganz genau die Art und Weise bestimmen kann, in der sich der Quellennachweis zusammensetzt, deswegen ist es oft unbrauchbar. Bei Citavi z.B. geht das sehr gut.

Kann man damit auch über einen längeren Zeitraum (das Studium) seine Quellen(-angaben) archivieren?

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