Fußnoten: Ja, nein, vielleicht?

Christian Wolf

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IST-Studieninstitut
Stress- und Mentalcoach
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 •  #1

Da es derzeit sogar in den großen Medien um das Thema Fußnoten geht: Hier ist er, der Fußnoten-Thread! Meine Meinung zum Thema habe ich in Teilen bereits hier dargelegt: Über 1200 Fußnoten auf 475 Seiten

Ich behaupte: Fußnoten sind fast immer überflüssig.

Was denkt ihr?

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Mark

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 •  #2

Der Thread ist zwar schon uralt, das Thema aber nicht, daher eine Antort von mir:

Nein, finde ich nicht, zumindest nicht meine fußnoten :D

Christian Wolf

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 •  #3

Ich habe meine Meinung, was Fußnoten angeht, leicht geändert, und sehe das jetzt so:
  • Fußnoten im Fließtext sind okay, weil sie einen Leser weniger aus dem Lesefluss reißen als Quellenangaben in Klammern.
  • Fußnoten sollten nichts weiter als Quellenangaben enthalten. Keine Kommentare. Wenn ein Autor seinen Text in einer FN selbst kommentiert bzw. Fließtext in die Fußnote auslagert, weil er zu faul ist, den Text entsprechend umzugestalten, empfinde ich das als Leser ziemlich unhöflich und nervig.
  • Wenn eine Arbeit nur so von Fußnoten strotzt, frage ich mich manchmal, ob der Autor überhaupt in der Lage, eigene Gedanken zu präsentieren. Sicher ist es wichtig, auch andere Meinungen darzulegen (Stand der Forschung etc.), aber viele Autoren zitieren und zitieren und zitieren, und man fragt sich, ob sie nicht auch etwas Eigenes zu sagen haben. Die Krönung dessen sind Zitate, die als Motto an den Anfang der Arbeit gesetzt werden. Warum eine Arbeit nicht mit eigenen Worten/Gedanken/Ideen/Argumenten einleiten.

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