Vorstellung/Jemand muss ja mal beginnen

Ursi

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 •  #1

Mein Name ist Ursi und ich studiere schon seit einer kleinen Ewigkeit an der Fernuni. Mittlerweile sind doch schon 19 Semester zusammengekommen. Wobei ich zu meiner Verteidigung sagen muss, ich studiere Teilzeit.

Ich gehöre noch zu den "alten Hasen" die im Magisterstudium eingeschrieben sind. Mein erstes Hauptfach ist Geschichte und mein zweites Politikwissenschaften. In Geschichte muss ich nur noch die Abschlussprüfung durchziehen und in Poli noch einen Leistungsnachweis erbringen. Diesen werde ich im Dezember in Angriff nehmen, damit ich ab nächstes Jahr mich auf den Abschluss konzentrieren kann.

Seit dem Sommer 2009 gibt es eine Studentenverbindung in der Schweiz. Die wurde von mir und ein paar Studienfreuden gegründet. Wir versuchen den Studieneinsteiger unter die Arme zu greifen, helfen wo wir können. Weiter organisiere ich die Studienreisen und den Stammtisch in der Schweiz. Es läuft immer was. Manchmal kommt vor lauter organisieren das Studium einwertig zu kurz, deshalb auch 19 Semester.

Zu meiner Person als solches, ich bin verheiratet und habe einen zwölf Jahre alten Sohn. Neben Familie und Studium bin ich noch Handballtrainerin und spiele auch noch hin und wieder ein Spiel aktiv mit.
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Wolf

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 •  (aktualisiert am 27.10.2010 von Wolf) #2

Hallo Ursi,

ich begrüße Dich hier auf fernstudi.net, auch wenn wir über den Blog und die Startseite schon das Vergnügen hatten. :)

Hatte ja schon gesagt: 19. Semester, das macht mir Mut. Dafür hast Du aber auch gleich einen Magister, nicht den Bachelor. Dann liegst Du doch bisher nur ganz knapp über der Regelstudienzeit, oder?

Hatte auch mit einem Magister angefangen und beneide Dich ein wenig darum. Wobei die Bachelorstudiengänge (an vielen Präsenzunis) mittlerweile auch ganz gut zu funktionieren scheinen. Als ich damals von Magister auf Bachelor wechselte, war noch Chaos angesagt, weil auch für die Lehrkräfte noch alles neu war, weil noch keine Erfahrungen vorhanden waren.

Beispiel:
Im ersten Semester BA Geschichte/Literatur (für mich und auch für das Institut Literaturwissenschaften) an der Uni Jena gab es für Literatur eine Literaturliste mit, lass mich raten, 150 Titeln vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Davon sollten etwa 100 Titel gelesen werden, ich bin mir nicht sicher, ob bis in ein bestimmtes Semester oder bis zum Ende des Studiums. Anhand einer Prüfung sollte getestet werden, ob man auch wirklich die Bücher gelesen hatte.
Damit wollten die Lehrkräfte quasi Studenten der Literaturwissenschaft (!) zwingen, die wichtigsten Werke der "deutschen" Literatur zu lesen. Zur Qualitätssicherung der Ausbildung, wie es hieß.

Schon 1 oder 2 Semester später rückte man schrittweise wieder davon ab, mittlerweile gibt es das glaube ich gar nicht mehr. Aber viele Studis der ersten Semester stürzten sich natürlich sofort in das erzwungene Lesen von wichtigen Werken der "deutschen" Literatur, die eigentlich mit Bedacht gelesen und verstanden werden müssen, nicht unter Druck.

Aber das nur am Rande, weil es mir gerade einfiel. Mittlerweile haben die Lehrkräfte an allen Hochschulen viel Erfahrung mit den neuen Studiengängen gesammelt und Chaos gibt es nur noch wenig. Sei froh, dass Dir das erspart blieb.

Studierst Du eigentlich direkt über die FernUni oder über Universitäre Fernstudien Schweiz? Ich verstehe noch nicht ganz, wo der Vorteil liegt, wenn man sich als Schweizer/-in über Letzeres anmeldet. Oder muss man das?

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Ursi

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 •  #3

Christian schrieb: Studierst Du eigentlich direkt über die FernUni oder über Universitäre Fernstudien Schweiz? Ich verstehe noch nicht ganz, wo der Vorteil liegt, wenn man sich als Schweizer/-in über Letzeres anmeldet. Oder muss man das?


Ich studiere direkt bei der FernUni Hagen.

Wer bei der FernUni studieren möchte, muss sich direkt in Hagen anmelden. Universitäre Fernstudien Schweiz hat eigene Studiengänge die mit Hagen nichts zu tun haben. Auch das System ist nicht gleich, so gibt es einen Klassenverband von ca. 25 Studenten die dann eine Mischung zwischen Präsenz- und Fernstudium machen.

Universitäre Fernstudien Schweiz bietet drei Studiengänge an. Davon ein Doppelstudiengang in Wirtschaft. Da geht es vor allem darum das im Recht zum Beispiel das Schweizer Recht sich mit dem Deutschen unterscheidet. Bei Psychologie und Rechtswissenschaften gibt es einen Schweizeruniabschluss und bei dem Doppelstudiengang (in Zusammenarbeit mit Hagen) einen Schweizer und Deutschen.

Den Psychologiestudiengang haben sie damals begonnen wo Hagen damit aufgehört hat. Jetzt macht es meiner Ansicht nach keinen grossen Sinn zwei laufen zu lassen, zumal der Schweizerabschluss viel mehr kostet.

Wolf

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 •  #4

Ich habe bisher gedacht, dass die das FernUni-Studium (und das an anderen Fernhochschulen) nur vermitteln, weil die ja auch Studienprogramm etc. der FernUni direkt verlinken, z.B. hier: www.fernuni.ch/studiengaenge/soziologie/ma (ganz unten). Man schreibt sich bei diesem Studiengang dann doch direkt an der FernUni ein, wie es aussieht.

Universitäre Fernstudien Schweiz bietet drei Studiengänge an. Davon ein Doppelstudiengang in Wirtschaft. Da geht es vor allem darum das im Recht zum Beispiel das Schweizer Recht sich mit dem Deutschen unterscheidet. Bei Psychologie und Rechtswissenschaften gibt es einen Schweizeruniabschluss und bei dem Doppelstudiengang (in Zusammenarbeit mit Hagen) einen Schweizer und Deutschen.

Jetzt komme ich durcheinander. Schau mal hier: www.fernuni.ch/studiengaenge - da werden doch nur die Studiengänge der FernUni 1:1 wiedergegeben.

Verwechselst Du die Universitäten Fernstudien Schweiz vielleicht mit der Donau Universität Krems?

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Ursi

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 •  #5

Nein ich verwechsle die beiden nicht miteinander.

Universitäre Fernstudien Schweiz hat eigene Studiengänge, das kommt ja auch aus dem Link zu den Studiengängen heraus. Da steht Eigene Studiengänge, das sind die welche von Universitäre Fernstudien Schweiz angebogen werden.

Hier der von Psychologie:
www.unidistance.ch/studiengaenge/psychologie/bsc

Und hier Rechtswissenschaften:
www.unidistance.ch/studiengaenge/recht/blaw/blaw-ch

Und hier der mit dem Doppelabschluss in Zusammenarbeit mit Hagen:
www.unidistance.ch/studiengaenge/wirtschaft/bsc/bsc-wiwi-doppel

Danach kommt die Tabelle mit den Hagener Studiengänge:
Studiengänge in Zusammenarbeit mit unserem Premium-Partner FernUniversität in Hagen

Wolf

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 •  (aktualisiert am 28.10.2010 von Wolf) #6

Ah, jetzt verstehe ich. Eine Antwort auf die Frage, was die Zuordnung zu den Universitären Fernstudien eigentlich bringt, kostet ja auch zusätzlich, habe ich mittlerweile auch gefunden:

Für Studierende in Studiengängen unserer Partneruniversität in Hagen bieten wir – für nur CHF 100 pro Semester – eine breite Palette attraktiver Serviceleistungen an:

* Ansprechpartner für Fragen rund ums Studium
* Beratung für Studieninteressent/innen (Unterstützung bei der Immatrikulation)
* Beratung für Studierende (Fachrichtung, optimale Organisation zu Hause, Hilfe bei Hausarbeiten, Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung etc.)
* Betreuung der Studierenden (Diskussion von Problemstellungen, Bearbeitung eingereichter Aufgaben, praktische Anwendungsübungen zur Theorie etc.)
* interessante Veranstaltungen (fakultative Mentorenveranstaltungen, Lehrreiches zu Arbeitstechniken und Organisation des Studiums)
* fakultative virtuelle Seminare
* je nach Studiengang Prüfungsort in der Schweiz

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Ursi

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 •  (aktualisiert am 28.10.2010 von Ursi ) #7

Ich bezahle die 100 Franken sehr gerne. Diese Zusätzliche Kosten sind nicht der Rede wert. Zumal dies ja in der Schweiz gesetzlich vorgeschrieben ist, also eine Art Studiengebühren. Die sind dann bei der Uni Zürich das Mehrfache ohne Literatur.

Beispiel Uni Zürich Semestergebühren: 689 Franken für Schweizer und 789 Franken für Ausländer
In St.Gallen 1020 Franken pro Semester für Schweizer und für Ausländer 1170

Da sind die 100 Franken wohl nichts. ;)

Der Aufwand welches die Studienzentren haben, ist mit diesen 100 Franken nicht gedekt im Gegenteil. Der Service ist Hochstehend und man bekommt immer Hilfe. Die Seminare der Studienzentren sind top. Was will man mehr.

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