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Selbstdisziplin funktioniert nicht? Über die Macht der Gewohnheit

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 03.11.2010 von Wolf) #1

Alicia, die Wiwi an der FernUni studiert, hat in ihrem Blog gerade einen Beitrag veröffentlicht mit dem Titel Wo bleibt nur die Zeit? In diesem Beitrag beschreibt sie ein bisschen ihre Motivationsprobleme, die jetzt schon zu Beginn ihres Studiums auftreten - solltet ihr mal lesen und ein paar Motivationskommentare verfassen :)

Über den Beitrag bin ich auf einen interessanten älteren Artikel (2008) der Karrierebibel aufmerksam geworden: Selbstdisziplin funktioniert nicht – Über die Macht der Gewohnheit, den ich auch gerade gelesen habe.

Es wird dort der Autor des Buches Erfolgreiche Gewohnheiten: Vergiss Selbstdisziplin, erfolgreiche Gewohnheiten bringen Dich voran Jörg Weisner interviewt, der u.a. als Unternehmens-Coach tätig ist.

Hauptaussagen:

Entscheidend ist aber nicht die Konzentration auf die Gewohnheiten, die ich loswerden möchte, sondern auf die erfolgreichen Gewohnheiten, die ich aufbauen will. Ich kann nur dann Gewohnheiten loswerden, wenn ich für jede alte Gewohnheit eine neue positive und erfolgreiche Gewohnheit aufbaue.

Alles gut und schön, aber wie wird denn nun daraus [aus der schlechten Gewohnheit] eine neue, positive Gewohnheit?
Indem wir den Entschluss fassen. Indem wir uns vornehmen, eine einzige neue Gewohnheit regelmäßig jeden Tag zu üben – und das für einen Zeitraum von 21 Tagen. Und indem wir uns den Nutzen vor Augen führen, den diese neue Gewohnheit für uns hat.

Gibt es Wege, gute Gewohnheiten zu trainieren?
Ja, eindeutig. Wenn ich mir eine Gewohnheit für den genannten Zeitraum von 21 Tage vornehme und diese neue Verhaltensweise jeden Tag anwende, besteht eine große Chance, dass ich nach diesen drei Wochen diese Verhaltensweise so weit in mein Leben integriert habe, dass sie schon weitgehend unbewusst abläuft.


Zum Thema "21 Tage" gab es übrigens noch einen anderen Artikel in der Karrierebibel: Reine Routine – 66 Tage brauchen Sie für eine neue Gewohnheit. Dort wird von einer Studie berichtet, die zeigt, dass die Entwicklung neuer Routinen doch ein bisschen länger dauert, als bisher angenommen, im Durchschnitt 3 Monate.

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Marcus Schweizer

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 •  #2

Klingt interessant, aber ich bin skeptisch! :-)

Alte Gewohnheiten lassen sich nicht "über Bord" werfen und sind dann gelöscht, wie Daten auf einer Festplatte...! Ohne alte Gewohnheiten einzubinden und sie zu neuen Gewohnheiten zu modifizieren, wird das kaum klappen!

Was macht man dann? Naja man lernt einfach nur dazu!
Das Wort Gewohnheiten würde ich auch mit "Fähigkeiten" austauschen, dann kommen wir der Sache schon näher...! :-D

Lars Händler

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 •  #3

Ich wollte das Thema nochmal aufgreifen, weil es wirklich sehr wichtig ist. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass wenn man sich erstmal ans Lernen gewöhnt, dann lernt auch regelmässig. Ich bin seit beinahe drei Jahren am Studieren und Mi+Sa sind meine fixen Lerntage. Da muss ich gar nicht mehr mit mir (oder meinem Schweinehund) verhandeln, sondern ich greife an den Tagen mit der linken Hand zum Kaffeebecher und der rechten Hand zum Kursbuch.

Man sollte vor einem Fernstudium den Willen haben alte Gewohnheiten über Bord zu werfen. Man wird sich so oder so von Liebgewonnenem (wie Freizeit) verabschieden müssen. Das Fernstudium ist ein Einschnitt im eigenen Leben und auch in der Familie. Und gerade mit Hilfe der Familie kann sich auch einfach von Gewohnheiten trennen. Der Partner kann sicher dort auch steuernd eingreifen, indem er einen auf sein Studiumspflichten hinweist (oder den WOW Account löscht).

Gruss
Lars
Christian Wolf, Marcus Schweizer haben sich bedankt.

Christian Wolf

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 •  #4

Ja, wobei man sorgsam abwägen sollte, welche Gewohnheiten man über Bord wirft.

oder den WOW Account löscht

:laugh: Wow durch ein Fernstudium zu ersetzen, ist auf jeden Fall sinnvoll, und ein exzessiver Wow-Spieler hätte in seiner Spielzeit sicher nen Bachelor und Master schaffen können.

Abwägen deshalb, weil manche Gewohnheiten auch als Belohnung für größere Arbeitseinsätze genutzt werden können.

Am besten ist es aber, wenn man das Studieren als eine Art Belohnung und als Genuss empfindet :)

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Marcus Schweizer hat sich bedankt.

Marcus Schweizer

Fernstudent
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 •  #5

Ja das ist die Crux an der Sache, wie auch Fernsehen und sonstige Medien - man kann die Zeit einfach sinnvoller und lohnender nutzen.

Hier spaltet sich die Gesellschaft, während der/die Eine sich berieseln lässt oder Dinge tut, die ihm überhaupt nix bringen, als den einmaligen Effekt oder die Beschäftigung an sich, bauen sich andere Leute eben etwas auf und beschäftigen sich mit Dingen, die ihnen langfristig etwas bringen.
Das ist eine Spirale. Wenn ich etwas tu, das mir ab dahin dauerhaft etwas bringt (Ausbildung/Studium/Wissen-Fähgikeiten), ist das wie Zins kassieren, während andere für den gleichen Ertrag sich immer anstrengen müssen und nie von der Stelle kommen...!

Es ist, nebenbei bemerkt, auch der beste Weg in die Depression, weil man hinterher, nach all der Anstregung, mit nix da steht....! .-)
Christian Wolf hat sich bedankt.

Bastian

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 •  #6

Und sie glauben wirklich das das auch wirkt?

martina manns Avatar

 •  #7

Ich werd mir mal die Beshreibung durchlesen. Vielleicht finde ich Gefallen daran. Aber das Thema ist schon echt gut.

Beaty

Interessentin
3 Beiträge

 •  #8

ich glaube das ganze hat einfach viel mit selbstdisziplin zu tun. Da muss man sich halt wie man so schön sagt am Krawattl packen und durch.

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