Zeiteinteilung und Organisation des Studiums

Lucia

Fernstudentin
FernUni Hagen
Psychologie

 •  (aktualisiert am 08.09.2015 von Wolf) #1



Ich studiere Psychologie an der Fernuni Hagen und hatte anfängliche Schwierigkeiten. Im ersten Semester bin ich durch beide Prüfungen gefallen, im zweiten Semester habe ich mich kurz vorher von den Prüfungen abgemeldet. Auch im dritten Semester (bzw. im dritten Anlauf des ersten Semesters) hatte ich in den ersten drei Monaten nicht wirklich einen vernünftigen Plan. Dann habe ich einen Zeitplaner gefunden, der mir wirklich geholfen und dazu geführt hat, dass ich trotz verschenkter 3 Monate die Prüfungen(M1 und M2) mit 2,8 und 3,1 bestanden habe. Im folgenden Semester habe ich dann von Anfang an mit dem Zeitplaner gearbeitet und habe tatsächlich beide Prüfungen (M3 und M5) mit 1,0 bestanden. Darüber freu ich mich natürlich sehr und dachte, es gibt sicherlich noch mehr Studenten, die ähnlich Problem haben. Deshalb gebe ich den Tip einfach mal weiter für die die es interessiert.

Man kann folgendes mit dem Zeitplaner machen:
- man kann das Start und Enddatum vom Semester festlegen
- man kann freie Tage festlegen
- man kann jedes einzelne Kapitel abhaken (bearbeitete Kapitel färben sich grün ein, die anderen bleiben orange)
- man kann Module und nicht Klausur-relevante Kapitel deaktivieren
- man bekommt angezeigt wie viele Seiten man pro Tag bearbeiten muss, um im Zeitplan zu bleiben
- man bekommt angezeigt, ob man hinterherhängt (und wenn ja mit Angaben wie viel also - 7 Tage bzw. -21 Seiten)
- man bekommt angezeigt, wie viel man am jeweiligen Tag schon geschafft hat und noch schaffen muss
- man bekommt angezeigt wie der Stand insgesamt ist
- und das beste ... man bekommt zu jedem Status eine Ansage bzw. ein Lob (mit Namen angesprochen)

Ich freue mich immer, wenn ich etwas abhaken kann und erst recht freu ich mich wenn ich mein Tagesziel erreicht habe und ein Lob bekomme. Das macht richtig Spass.

Das wollte ich einfach mal weitergeben. Ich hole mir den Zeitplan immer von [URL raus]. Allerdings ist dieser Zeitplan nicht ganz kostenlos. Ich habe jeweils 5 Euro bezahlt aber die 5 Euro sind es wirklich wert. Auf der Seite werden die Zeitpläne nur für den Studiengang Psychologie direkt angeboten aber wenn ich das richtig gesehen habe, kann man andere Studiengänge auch anfordern.

Christian Wolf

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 •  #2

Halte ich für völlig überzogen. Bei so komplizierten Dingen neigt man schnell dazu, nur noch zu organisieren und die eigentliche Arbeit dann nicht zu erledigen. Für die Studienorganisation, auch im Fernstudium, empfehle ich daher eher Folgendes: Der Rest ist Spielerei und trägt nur zur Prokrastination bei.

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Nele Bauer

Fernstudentin
Institut KMM Hamburg

 •  #3

Bin auch Wolfs Meinung, das was ich hier sehe sieht echt wahnsinnig kompliziert aus! ich bin da altmodisch und schreibe mir alles mit einem Stift auf einen zettel ;)

Christian Wolf

Studienberatung & Support
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 •  #4

Ja, wenn man sich vor Aufgaben drücken möchte, neigt man unbewusst dazu, alles drum herum zu organisieren, nur die Aufgaben selbst erledigt man dann nicht. Zum Thema Selbstorganisation/Zeitmanagement für Fernstudenten und Fernschüler kann ich mal noch diese 2 Bücher ans Herz legen: Indem man die liest, kann man sich sicher auch vor der eigentlichen Aufgabe drücken, andererseits ist Selbstorganisation ein Thema, mit dem man sich, ähnlich wie mit wissenschaftlichem Arbeiten, ausführlich im Studium beschäftigen sollte.

Wer nur 1 Buch lesen möchte und sich nicht entscheiden kann, liest das obere von Rosalie Maggio. Keine Ahnung, ob es das auch auf deutsch gibt. Ist voller praktischer Tipps, die man sofort umsetzen kann.

Bei dem Buch von Tim Ferris muss man etwas vorsichtig sein, das ist so voller Inspiration, dass es leicht vom Weg abbringen kann und man dann doch nicht lernt und doch nicht die Aufgaben erledigt, weil man merkt, dass das Studium irgendwie doch nicht das ist, wovon man geträumt hatte. Gutes Buch; wenn man die Prinzipien dahinter versteht, kann man sein Studium auf Autopilot schalten, oder gleich zu dem übergehen, was man eigentlich erreichen will.

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