MBA / kaufm. postgrad. Studium zu Master-Degree MBA/M.A.

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 •  #1

Person A überlegt sich die Möglichkeit, ein postgraduiertes Master-Studium zu machen.

Berufl. Hintergrunde: techn. Dipl. -Ing. in der ehem UdSSR. Entsprech. berufl. Erfahrung auch in Deutschland. A will sich berufl. weiterentwickeln und sieht mehr Sinn, seine technische Erststudium durch ein kaufm. Master-Degree zu ergänzen. Die Studiumsvoraussetzungen sind schon erfüllt.

Was Ihr meint, wäre für A besser: ein MBA oder ein Master (z.B. M.A.) mit einer Spezialisation? Was sollte von potenz. Arbeitgeber hocher geschätzt werden? Es gibt Sprüche, dass ein Master-Abschluss mit einem vom Ausgangsdiplom abgelehnten Profil höcher angesehen werden kann...

Was meint Ihr dazu? Sollte MBA (M.A.) die Chancen von A erhöchen? Ist es ein Wert? Oder einfach sich intensiver bewerben und kein Kopfschmerzen für sich kreieren?? Wie sollte so ein Profil von potenz. Arbeitgeber interpretiert werden?

Was mein Ihr über FOM-Hochschule? (In Frage kommen nur berufsbegleitende abends-Studium)

2. Person A hat english-Level-Voraussetzung für MBA bestanden. Studieren da Leute, die schon English frei beherrschen oder auch die, die nur Zugangsvoraussetzung bestanden haben? Villeicht hat jemand entsprechende Erfahrungen? Wäre einfach gut bestandene English B2 so erträglich für MBA-Studium?

Markus Jung

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 •  #2

In welchen Bereich möchte A denn mit dem Abschluss gehen? - Eher Schwerpunkt Management/Führung (dann ggf. MBA), oder eher auch fachliche Spezialisierung (dann ggf. eher ein passender Master).

Viele Grüße
Markus

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Christian Wolf

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 •  #3

Was sollte von potenz. Arbeitgeber hocher geschätzt werden? Es gibt Sprüche, dass ein Master-Abschluss mit einem vom Ausgangsdiplom abgelehnten Profil höcher angesehen werden kann...

Das halte ich persönlich nicht gerade für die beste Entscheidungsgrundlage. Es gibt viele andere Faktoren, die von hohem Wert sein können, auch bei der Entscheidung zwischen einem Master oder einem MBA. Einen davon hat Markus schon angeschnitten:

In welchen Bereich möchte A denn mit dem Abschluss gehen? - Eher Schwerpunkt Management/Führung (dann ggf. MBA), oder eher auch fachliche Spezialisierung (dann ggf. eher ein passender Master).

Was mein Ihr über FOM-Hochschule? (In Frage kommen nur berufsbegleitende abends-Studium)

Die Meinungen sind hier durchaus nicht einheitlich. Einfach mal nach Erfahrungsberichten googlen, wenn man solche kritisch lesen kann.

Helfen würde auch der Hinweis, für welche konkreten Studengänge bei welchem Anbieter sich "Person A" interessiert. (Da das hier keine Rechtsberatung und kein Jura-Forum ist, ist diese Form der "Falldarstellung" übrigens hier nicht nötig.)

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 •  #4

Erst Mal Vielen Dank für Ihre Antworten.

Verdeutliche ich die Situation. A will seine berufliche Situation generell verbessern. Er ist überzeugt und durch seine Nebentätigkeiten bestätigt behauptet, dass er mehr als jetzt kann.
Da objektiv: obwohl sein Studium aus ehem. UdSSR annerkannt ist, gibt es wesentliche Unterschiede zwischen dem was kann ein pauschaler Uni-Absolvent (sogar ein der guten) aus ehem. UdSSR und ein pauschal.absolvent einer deutschen Uni. Als A hat begonnen in Deutschland zu arbeiten, hat er das deutlich bemerkt. Es ist schwierig für A mit Kollegen mit germ. Diploma zu konkurieren und da wo A tätig war - ist es für ihm kaum möglich beruflich sich weiterzuentwickeln. A hat gute kenntnisse und Erfahrungen in einzelnen techn. Bereichen, hat aber Lücken, die von UdSSR-Studium einfach nicht bedeckt waren. Aus diesem Grund betrachtet A als kritisch, Master-Studium in einem techn. Bereich zu machen.
Er veranlagt sich seine berufl. Vorteile zu nutzen. Die sind: Sprachen. Eine der Sprachen, die A beherrscht- unterrichtet A als Dozent nebenberuflich. Außerdem hat A neulich begonnen auch der Kurs "Grundlagen Personalmanagement" nebenberuflich zu unterrichten. Und das klappt bei A besser: er hat beim Unteerichten von beiden Fächer ausgezeichnete Ergebnisse gezeigt.... Nur... hat A schon Ingenieur-Erfahrung in Deutschland und in der UdSSR. Traum von A - Bereich Personal. Nun A weisst, wie schwierig jetzt generell in die Personalabteilungen zu kommen, deswegen geht A sehr vorsichtig mit einer Idee vor, Master M.A. Hum.Ressour. zu starten (obwohl alle Voraussetzungen für Studium sind schon erfüllt). A steht nicht mit 2 Füßen im Bereich und fast "weint" fast hoffnungslos... Aber dann merkt A, es lohnt sich nicht zu "weinen", ob es nicht sinnvoller ist MBA zu machen, dann ist dadurch eingang ins Personal-bereich nicht bedeckt, und falls das doch nicht klappt - es gibt offene Türe in Marketing, Sales, Controlling, Logistik u.s.w. was MBA ermöglicht. Oder sogar Wirtschaftsingeniuering, wo A seine Wertvolle techn. Erfahrungen nicht weg schmeissen muss (da sind die auf jeden Fall besser als bei einem "normalen" gleichrangigen Wirtschaftsingenieur.
Was sagen Sie dazu?

Christian Wolf

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 •  (aktualisiert am 17.02.2011 von Wolf) #5

Wenn ich das richtig verstehe, gibt es bei A auch Bedenken, das Master-Studium überhaupt bewältigen zu können, weil der erworbene Diplomabschluss der ehem. UdSSR nicht ebenso grundlegend ist wie ein deutsches Diplom.

Das sollte kein Hindernis sein, solange die Zugangsvoraussetzungen erfüllt werden. Wissenslücken können dann während des Studiums geschlossen werden, wobei die Hochschule sicher auch unterstützen wird.

Ansonsten fällt es mir aufgrund der umständlichen Forumulierung schwer, das Problem zu verstehen. Ich habe es bisher so verstanden: Besser Master of Science/Master of Arts oder MBA? Darauf lässt sich so einfach keine Antwort geben, denn auch MBA ist nicht gleich MBA. Konkrete Studiengänge, für die "A" sich interessiert, könnten hier weiterhelfen.

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 •  #6

Niemand kann mit 100% wahrscheinlichkeit prognosieren, ob er eine Prüfung besteht. Nun hat A die notwendigen Brückenkurse (Klausuren) als Zugangsvoraussetzungen zu jeder kaufm. Master-Studium bei FOM schon bestanden (sogar für LL.M.), daher zweifelt A in seinen eigenen Studiumsfächigkeiten nicht mehr als ein anderer gleichrangiger.

A hat vor kurzem eine kaufm. Weiterbildung (vollzeit, breites Profil wie MBA, nur kein Hochschulabschluss) sehr erfolgreich abgeschlossen. Nur hilft das bis jetzt bei Bewerbungen wenig (obwohl als Dozent für HR als nebentätigkeit ist A dank dieser Weiterbildung schon jetzt eingestellt, also geht das ab und zu sogar mit einer einfachen Weiterbildung, wenn der Fall ist), deswegen überlegt A, ob es überhaupt MBA oder M.A. machen lohnt (einfache Scheine über solche übliche kaufm. Weiterbildung hat A schon) villeicht ist ein Master-Abschluss effektiver...
Die Bewerbungsunterlagen sind eigentlich im besten Stand, da durch 2 unabhängige Personalverantwortlichen gecheckt sind.
A schaut in erste Linie auf die Master-Studiengange bei der FOM. Und besonders: Master HR oder MBA - sind prio Nr.1.
Marketing & Sales, Logistik?

Christian Wolf

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 •  #7

Ja, die Entscheidung kann ich "A" leider nicht abnehmen.

Generell ist ein MBA auch ein Master-Abschluss. MBA heißt: Master of Business Administration. Der Schwerpunkt bei einem MBA-Studium liegt also auf betriebswirtschaftlichen Kenntnissen, auf BWL also. Die Kenntnisse, die vermittelt werden, sind breiter, weniger spezialisiert.

Bei einem MBA-Studium werden A also Fähigkeiten vermittelt, um Betriebe und Teams unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen. Ein MBA soll A vor allem für leitende Positionen qualifizieren. Ist es das, was A möchte?

Der Master of Science daneben ist nicht mehr oder weniger Wert. Nur liegen die Schwerpunkte einfach anders. Der Schwerpunkt bei einem Master of Science liegt im Fachgebiet, in der Wissenschaft. Er macht "A" mehr zu einem Spezialisten seines Faches, was auch sehr wertvoll sein kann.

Die Frage ist also, was A konkret beruflich anstrebt. Daraus kann dann abgeleitet werden, ob ein MBA besser ist als ein M.Sc. oder ein M.A.

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 •  #8

Vielen Dank für wertvolle Info.

Nur noch eine Frage: wird auch Korrektheit und Sauberkeit der englishen Sprache bei den Klausuren der MBA-Studiums stregt bewertet werden? Nicht nur das Inhaltliche, aber auch unwesentlichen grammatikalischen Fehler?

Christian Wolf

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 •  #9

Das weiß ich leider nicht. Am besten mal direkt bei der Hochschule nachfragen, worauf es ankommt. Soweit ich weiß, ist das English im MBA häufig recht wichtig, wichtiger als etwa in einem Master of Science. Ist denn der gesamte Studiengang auf Englisch?

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 •  #10

so wie ich weiss 60-70% Vorlesungen sind auf english.

Christian Wolf

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 •  #11

Ach ja, das ist doch auch etwas, das stark für oder gegen den MBA spricht, er ist auch internationaler ausgerichtet. Wie gesagt, das kann am besten der Anbieter sagen. Aber ich denke, das sollte auch keine Hürde sein, sein Englisch kann man ja auch jederzeit weiter verbessern.

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