Erfahrungen aus dem Fernstudium Psychologie?

Valerie Kurmann

Interessentin
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 •  (aktualisiert am 01.09.2017 von Wolf) #1

Hallo zusammen
Ich erwäge ein Psychologiestudium an der Fernuni Hagen zu beginnen. Gibt es hier jemanden, der mir Erfahrungen aus erster Hand geben kann? Ich selber komme aus der Schweiz, vielleicht hat selber jemand aus der Schweiz dort studiert?

Mich interessiert der Bereich Neuropsychologie sehr und ich könnte mir gut vorstellen mich im Master weiter damit zu beschäftigen. Wäre in diesem Fall der Bachelor-Studiengang in Hagen dafür geeignet?

Lieben Dank für alle Feedbacks!

Valerie

Wolf

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 •  #2

Hallo Valerie,

willkommen auf fernstudi.net! Ich selbst habe Kulturwissenschaften an der FernUni studiert, nicht Psychologie, und kann nur mit etwas allgemeiner Erfahrung an der FernUni weiterhelfen. Eine Übersicht an Fragen und Erfahrungsberichten zu diesem Studiengang findest du auch hier: Fernstudium Psychologie, Bachelor of Science (B.Sc.), FernUni Hagen.

Verstehe ich das richtig, dass du dich eher dafür interessierst, im akademischen Bereich tätig zu sein, also an den Master evtl. noch eine Promotion anzuschließen? Dann könnte das Studium an einer Uni wie der FernUni ganz gut passen.

Zumindest im Masterstudiengang ist Neuropsychologie kein Thema, zumindest gibt es kein entsprechendes Modul, wenn ich das richtig sehe (www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/mscpsy/studium/ss-2017/), aber es liegt ja an dir, wie du deine eigenen Schwerpunkte setzt, und mit deiner Bachelorarbeit und der Masterarbeit könntest du ja in die Richtung steuern.

Schau mal auf Facebook, da gibt es noch eine Gruppe von Schweizer FernUni-Studenten: Studentenverbindung der Fernuni Hagen Schweiz

Interessant für dich vielleicht ist noch, dass es sein kann, dass die Zulassung in den Studiengang in nächster Zeit beschränkt wird: Psychologie: Die Suche nach dem geeigneten Weg.

Was interessiert dich so sehr an den Neurowissenschaften, wenn ich fragen darf?

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Valerie Kurmann

Interessentin
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 •  #3

Hallo Wolf

Vielen Dank für deine rasche Antwort.

Genau, ich würde lieber gerne in der Forschung selber "aktiv" mitforschen, Psychotherapeutin in nicht mein Ziel. Was ich aber auch noch interessant finde ist die Evolutionspsychologie.

Mein Interesse an Neurowissenschaften bezw. Neuropsychologie erkannte ich beim Verfassen meiner Maturarbeit. Mein Thema behandelte Schnittstellen des Buddhismus mit der modernen Neuropsychologie. Die gewonnenen Erkenntnisse mit z.B. meditierenden Mönche finde ich enorm spannend und vielversprechend. Überhaupt interessiert mich wie verschiedene Bewusstseinszustände im Gehirn vorkommen und wie man diese "steuern" kann.

Vielleicht sagen dir die Namen Dr. Ulrich Ott, Dr. Britta Hölzel oder Dr. Richard Davidson etwas? Diese Forscher beschäftigen sich u.A. damit, wie eben Meditation und Achtsamkeit sich z.B. auf unsere Emotionen, auf chronische Schmerzen oder auch Depressionen auswirken.

Das mit dem Schwerpunkt setzen im Masterstudium verstehe ich nicht ganz. Hier (s. Inhaltliche Ausrichtung)
www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/mscpsy/service/
steht, dass man keinen Schwerpunkt wählen kann...
Und bezüglich Bachelorarbeit, ist es da wirlich möglich mein Thema im Bereich Neuropsychologie zu verfassen? Ich frage deshalb, weil es keine Vorlesungen im Bereich der biologischen Psychologie gibt und dies ja fast eine Voraussetzung dafür ist. Vielleicht liege ich aber auch falsch.

Das Masterstudium könnte ich gegebenenfalls auch an einer Präsenzuni absolvieren, oder? Dort müsste ich wohl jeweils nachfragen, ob ich mit dem Bachelor der Uni Hagen dazu zugelassen bin.

Was mir ebenfalls unklar ist, ist die Mindestnot im Bachelor von 2.49. Falls diese nicht erreicht wird, bin ich da auch von Präsenzunis ausgeschlossen? In so einem Fall hätte man ja den ganzen Bachelor umsonst gemacht...kommt dies häufig vor?

In die Facebookseite schaue ich gerne mal rein, vielen Dank.

Ich danke dir nochmals für deine Bemühungen und sorry für die vielen Fragen;-))

Liebe Grüsse
Valerie

Wolf

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 •  #4

Hallo Valerie,

zu deinen Fragen:

Das mit dem Schwerpunkt setzen im Masterstudium verstehe ich nicht ganz. Hier (s. Inhaltliche Ausrichtung) www.fernuni-hagen.de/KSW/portale/mscpsy/service/ steht, dass man keinen Schwerpunkt wählen kann...

Damit meinte ich eher, dass es dir ja freisteht, dich im Studium auch mit ganz eigenen Themen zu beschäftigen, unabhängig von angebotenen Modulen und Kursen. Und gerade dazu kann ich nur jedem Studenten raten, immer den eigenen Interessen zu folgen und das Angebot im Studium nur als Orientierung zu nutzen.

So sieht es auch mit der Bachelorarbeit aus. Das Thema legst du selbst fest. Und wenn du Richtung Neurowissenschaften steuern willst, dann wird es da auch Wege geben, zu diesem Thema zu schreiben. Es werden sich immer irgendwelche Anknüpfungspunkte finden zu Themen und Modulen des Studiengangs.

Das Masterstudium könnte ich gegebenenfalls auch an einer Präsenzuni absolvieren, oder?

Ja, denke schon. Das kommt natürlich auf die Uni an, und auf die Voraussetzungen des entsprechenden Studiengangs. Ich würde da vorher schon mal schauen, welche Uni passen würde, welcher Studiengang passt, wie die Voraussetzungen sind. Im grundständigen FernUni-Studiengang erwirbst du 180 ECTS, das sollte auch für den Masterstudiengang ausreichen.

Für Deutschland habe ich eine Liste mit Masterstudiengängen Psychologie und wichtigen Daten dazu hier gefunden: www.psystudents.org/masterliste/

Für viele gilt kein NC. Aber selbst dann, wenn du keinen Masterplatz findest, weil dein Bachelorabschluss nicht gut genug ist, was ich für unwahrscheinlich halte, wenn du vom Studium begeistert bist: Du hast nicht umsonst studiert, weil du mehr erwirbst als einen schöden Bachelor- oder Mastertitel.

Mein Interesse an Neurowissenschaften bezw. Neuropsychologie erkannte ich beim Verfassen meiner Maturarbeit. Mein Thema behandelte Schnittstellen des Buddhismus mit der modernen Neuropsychologie. Die gewonnenen Erkenntnisse mit z.B. meditierenden Mönche finde ich enorm spannend und vielversprechend. Überhaupt interessiert mich wie verschiedene Bewusstseinszustände im Gehirn vorkommen und wie man diese "steuern" kann.

Interessiert mich auch sehr! Vor allem die Perspektive der Physik: Wie wirkt Licht auf die Zellstrukturen des Gehirns (und überhaupt des Körpers) und damit auf die „Psyche“, wie wirkt Wasser, wie wirkt Magnetismus.

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Valerie Kurmann hat sich bedankt.

Valerie Kurmann

Interessentin
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 •  #5

Vielen herzlichen Dank für deine Ausführungen, hast mir wirklich sehr geholfen:-)!!

Liebe Grüsse
Valerie

Wolf

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 •  #6

Gerne, und gib uns Bescheid, wenn du das Psychologie-Studium an der FernUni oder anderswo beginnst!

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