Zweite Fremdsprache im Abitur: Welche habt Ihr gewählt?

Christian Wolf

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 •  #1

Wer das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg per Externenprüfung absolviert, muss neben Englisch eine zweite Fremdsprache wählen. Einen Blogbeitrag zu diesem Thema gibt es bereits im Portal fernschule.me: www.fernschule.me/weiterbildungsblog/abi...-welche-fremdsprache

Für welche zweite Fremdsprache habt Ihr Euch eigentlich entschieden und warum? (Könnt Ihr auch oben in der Umfrage abgeben.)

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Christian Wolf

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 •  #2

Einen ausführlichen Beitrag zum Thema 2. Fremdsprache hat jetzt auch Sabine im Blog veröffentlicht. Sie gibt Tipps, welche Fremdsprache mal für das Abi als 2. Fremdsprache wählen sollte. Hier geht es zum Beitrag von Sabine: www.fernstudi.net/blogs/wahl-der-richtig...sprache-fa-r-das-abi

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 •  #3

Bei der HAF kann man sich leider nur zwischen Latein und Französisch entscheiden :( Ich habe Latein genommen, da ich eventuell Sprachen studieren möchte und man da das Latinum sowieso braucht. Mein Wunsch wäre allerdings Russisch gewesen (ich mag den Klang der Sprache). Die Frau meines Bruders ist Russin, die hätte mir dann auch geholfen.

Na ja, jetzt heißt es eben "Video audio disco"

Gruß
Paula

"Ohhh, nein! Holt die Selbstmordaxt!" "Nein, nicht die Selbstmordaxt!" (Simpsons)

Christian Wolf

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 •  #4

Hi Paula,

ja, Russisch ist super, ein schöner Klang, ein interessantes Land, und mit einer Muttersprachlerin zu üben wäre auch gut gewesen.

Aber Latein ist auch toll. Zum einen denke ich, dass es etwas einfach ist als Russisch. Weil die ganze Aussprache-Sache wegfällt und du dich aufs Übersetzen konzentrieren wirst. Zum anderen bekommst du ein gutes Gefühl für deine eigene Sprache, weil das Lateinlernen sich so stark auf die Grammatik konzentriert. Danach kennst du definitiv die Zeitformen des Deutschen ;) Zum dritten bekommst du einen guten Einblick in die römische Antike & Kultur, eine wichtige Bildungsgrundlage, finde ich. Und natürlich wird es dir mit deinen Lateinkenntnissen dann sehr viel leichter fallen, weitere Sprachen zu lernen, allein schon durch dein Grundverständnis grammatischer Strukturen.

Wenn du dann dein Studium beginnst, wirst du dich ins Fäustchen lachen, dass du das Latinum hast, ich kenne es von meinem Studium, wie sehr viele da ins Schwitzen kommen, wenn sie innerhalb von 2 Semestern ein Latinum machen sollen.

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Chris G.

Fernstudent
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 •  #5

Ich denke Latein ist eine gute Wahl, da man es erstens immer gut gebrauchen kann. War zumindest bei mir bisher so. Und außerdem ist es für ein Fernstudium in sofern von Vorteil, da man sich nicht allzu sehr mit der Aussprache befassen muß. Man übersetzt z.B. auch in der mündlichen Prüfung einen Text (den muß man zwar vorher einmal vorlesen, aber die Aussprache im Latein ist leicht) vom Lateinischen ins Deutsche.

Christian Wolf

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 •  #6

Ah, du hast auch Latein gemacht? Scheint den Fernschulen ja auch irgendwie am angenehmsten zu sein, kann das sein?

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Chris G.

Fernstudent
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 •  #7

Scheint den Fernschulen ja auch irgendwie am angenehmsten zu sein, kann das sein?


Wie meinst du das? Mir wurde keine Fremdsprache explizit empfohlen und bei den Mündlichen waren wir Lateiner eindeutig in der Unterzahl. Die meisten hatten Französisch, viele aber auch Spanisch. ;)

Christian Wolf

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 •  #8

Weil Latein irgendwie eine technische Sprache ist, ein bisschen wie Mathematik, zumindest so, wie Latein hier üblicherweise gelehrt wird. Kann mir vorstellen, dass sich das per Fernunterricht etwas leichter vermitteln lässt als eine "lebendige" Sprache (Latein ist m.E. übrigens nicht tot, es wird nur so behandelt, dabei könnte man es so schön sprechen, mit italienischem Schwung).

In dem Zusammenhang wären Zahlen interessant, aber das scheint wohl recht ausgeglichen zu sein, sonst würden die Schulen ja vielleicht eher Empfehlungen geben.

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 •  #9

Hallo Christian, hallo Chris (man könnte fast meinen, dass dies ein häufiger Name ist :whistle: )

mit meiner Fremdsprachenwahl habe ich die HAF ziemlich auf Trab gehalten. Zuerst hatte ich Latein, dann war mir das aber zu schwierig und alle haben gesagt Latein sei unnötig und habe auf Französisch gewechselt. Zu Französisch will ich nicht viel sagen, außer: Wir sind keine Freunde geworden... :ohmy: Deshalb jetzt wieder Latein und dabei bleibts auch. Mein oben genannter Grund, dass ich eventuell Sprachen studieren will und dein Beitrag, Chris:

Christian schrieb: Hi Paula,

Wenn du dann dein Studium beginnst, wirst du dich ins Fäustchen lachen, dass du das Latinum hast, ich kenne es von meinem Studium, wie sehr viele da ins Schwitzen kommen, wenn sie innerhalb von 2 Semestern ein Latinum machen sollen.


sind mir schon Grund genug. Allerdings ist auch der Umfang der beiden Sprachen sehr unterschiedlich. Für Latein werde ich 8 Hefte durcharbeiten müssen, plus ein oder zwei Lektüren. Für Französisch sind es 30 Hefte plus Lektüren! Da ich leichter begreife und nicht so leicht auswendig lerne, ist Latein ebenfalls einfacher für mich. Ich glaube man hat nur 600 Vokabeln und der Stowasser gehört bei der Prüfung ja zur Standardausrüstung.

Mit Grammatik habe ich mich vorher nie wirklich beschäftigt, Verben waren für mich tun-Wörter und das war auch schon mein ganzes grammatikalisches Wissen. Das hat sich jetzt erheblich geändert und es macht auch noch richtig Spaß. Lateinübersetzungen sind wie Puzzle ^.^ Ich denke auch dass mir das in Zukunft beim Sprachenlernen helfen wird.

@Christian: mir hat vorher noch nie jemand zugestimmt, dass Russisch nen schönen Klang hat :)

So ich muss jetzt noch schnell in die Bibliothek.

Gruß, Paula

"Ohhh, nein! Holt die Selbstmordaxt!" "Nein, nicht die Selbstmordaxt!" (Simpsons)

Christian Wolf

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 •  #10

Lateinübersetzungen sind wie Puzzle ^.^

Ja, gutes Bild, genauso ist es. Vokabeln zu wissen, ist zwar hilfreich, aber genauso wichtig ist es, die Grundformen zu erkennen und so schnell es geht nachschlagen zu können, wenn es sein muss. Bei uns war es in der Prüfung erlaubt, an den Rand des Stowassers Marken für die einzelnen Buchstaben zu kleben. Vielleicht dürft ihr das auch, das hilft sehr.

Ich hatte damals das kleine Latinum (das gab es in Niedersachsen noch) übersprüngen und gleich das Latinum gemacht. Cicero ist schon ganz anders als die Militärsprache Caesars, aber eigentlich auch nicht schwer.

Vielleicht lernst du dann später im Studium ja noch Altgriechisch, das ist noch komplexer und auch sehr schön, dem Russischen ähnlich.

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Kerstin

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 •  #11

Also ich hab mich für Spanisch entschieden. Ich hab Wurzeln in Spanien (leider keinen Kontakt mehr) und ich finde die Sprache einfach schön. Da ich allerdings kein überragender Grammatiklerner bin, fällt mir das doch recht schwer. Aber das wird schon irgendwie. Ich bin zuversichtlich mit meinem Tandempartner und Durchhaltevermögen schaff ich das schon. :)

Christian Wolf

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 •  #12

Ich bin zuversichtlich mit meinem Tandempartner und Durchhaltevermögen schaff ich das schon.

Ah, du hast einen Tandempartner, auch eine gute Lernmöglichkeit. Wurde dir der über die FEB vermittelt oder hast du dich selbst darum gekümmert?

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Kerstin

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 •  #13

Den Tandempartner habe ich mir selber über ein externes Forum gesucht. Ich finde das eine wirklich gute Möglichkeit die Sprache von einem Muttersprachler zu lernen und selbst auch ein wenig helfen zu können damit er/sie in Deutsch besser wird. So ist gleich 2 Menschen geholfen ;)
Christian Wolf hat sich bedankt.

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