Ist das Fernstudium Industrial Engineering (B.Sc., Englisch) das Richtige für dich?
Das Bachelor-Fernstudium Industrial Engineering (B.Sc.) in englischer Sprache richtet sich an alle, die an der Schnittstelle von Technik und Wirtschaft arbeiten möchten. Besonders geeignet bist du, wenn du technisches Verständnis mit wirtschaftlichen Fragestellungen verbinden und dich auf internationale Karrierewege vorbereiten willst. Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert und spricht sowohl Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger als auch erfahrene Fachkräfte an, die sich mit einem akademischen Abschluss weiterqualifizieren möchten. Praktische Erfahrungen in einem technischen oder wirtschaftlichen Berufsfeld sind vorteilhaft, aber keine Voraussetzung.
Zulassung: Was musst du für das Studium mitbringen?
Folgende formale Zugangsvoraussetzungen musst du erfüllen:
- Allgemeine Hochschulreife (Abitur), fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife
- Alternativ: Zugang über ein Probestudium auch ohne Abitur nach individueller Prüfung
- Nachweis ausreichender Englischkenntnisse (das Studium erfolgt vollständig auf Englisch)
Ergänzende persönliche Voraussetzungen erleichtern dir das Studium und den späteren Berufseinstieg:
- Interesse an technischen Systemen und wirtschaftlichen Zusammenhängen
- Grundlegendes Verständnis für Mathematik und naturwissenschaftliche Fragestellungen
- Bereitschaft zur selbstständigen, strukturierten Arbeit im Fernstudium
- Zielstrebigkeit und Organisationstalent – insbesondere für das berufsbegleitende Lernen
- Offenheit für interdisziplinäres Arbeiten und Verknüpfung von Technik, Wirtschaft und Recht
- Englischkenntnisse auf B2-Niveau (nach europäischem Referenzrahmen) empfohlen
Welche Kompetenzen und Inhalte vermittelt das Fernstudium Industrial Engineering (B.Sc.)?
Im Studium Industrial Engineering (B.Sc.) auf Englisch kombinierst du technisch-naturwissenschaftliche Grundlagen mit betriebswirtschaftlichem und juristischem Wissen. Ziel ist es, duale Fähigkeiten an der Schnittstelle von Technik und Wirtschaft zu entwickeln. Zu den wesentlichen Inhalten zählen:
- Mathematisch-naturwissenschaftliche Grundlagen: Business Mathematics, Physics und Academic Research schaffen das analytische Fundament.
- Ingenieurwissenschaftliche Kernfächer: Produktions- und Fertigungstechnologien, Maschinen- und Produktionstechnik, Electrical Engineering, Machine Elements & Manufacturing Technology.
- Digitale Technologien & IT: Introduction to Digital Engineering, Information Technology Basics, Digital Transformation and Business Models.
- Betriebswirtschaftliche Module: Business Administration, Marketing Tools, Accounting and Finance, Performance Management.
- Management und Prozesskompetenzen: Project Management, Process Analysis & System Planning, Practice Project.
- Rechtliche und juristische Grundlagen: Im Rahmen betriebswirtschaftlicher Module werden auch rechtliche Fragestellungen integriert.
- Forschung und Methoden: Qualitative & Quantitative Research Methods.
- Spezialisierungen: Zum Beispiel Production and Manufacturing Technologies, weitere Optionen zur Vertiefung individueller Interessengebiete.
- Soft Skills und internationale Kommunikation: Alle Module werden in englischer Sprache unterrichtet, was dir zusätzliche Sprach- und Kommunikationskompetenz vermittelt.
Das praxisorientierte Lernen wird durch Smart Labs, mobile Labore und simulierte Akquisitionsverhandlungen unterstützt. Freiwillige Praxismodule fördern die Anwendung theoretischer Erkenntnisse in realitätsnahen Situationen. Mit den Wahlpflichtmodulen und Spezialgebieten kannst du dein Profil gezielt schärfen.
Wie ist das Studium aufgebaut und wie läuft es konkret ab?
Das Fernstudium ist auf eine Regelstudienzeit von sechs Semestern (180 ECTS) ausgelegt und startet monatlich. Der Ablauf gliedert sich wie folgt:
- Studienmodell: Reines Fernstudium – ideal kombinierbar mit einer Vollzeitbeschäftigung.
- Semesterstruktur: Jedes der sechs Semester beinhaltet fünf Module à 6 ECTS, im letzten Semester kommen die Bachelorarbeit und drei Wahlmodule hinzu.
- Praxisnähe: Einbindung von Practice Projects, Laborübungen in Smart Labs und weiteren anwendungsbezogenen Lernformaten.
- Spezialisierung: Ab dem dritten Semester belegst du gezielt Spezialisierungsmodule, um individuelle Schwerpunkte zu setzen.
- Wahlmöglichkeiten: Im Studienverlauf wählst du insgesamt vier aus 31 angebotenen Wahlmodulen.
- Abschlussarbeit: Das letzte Semester schließt mit der Bachelor-Thesis (12 ECTS) ab.
- Flexible Verlängerung: Bei Überschreitung der Regelstudienzeit ist eine gebührenfreie Verlängerung um bis zu 36 Monate möglich.
- Berufsbegleitender Fokus: Das flexible Fernstudienmodell ermöglicht die Vereinbarkeit mit Beruf und Familie.
Die Lehre findet vollständig online und auf Englisch statt. Du profitierst von Tools für das digitale Selbststudium sowie von Begleit- und Präsenzveranstaltungen, die du nach Bedarf in Anspruch nehmen kannst.
Welche Berufsaussichten und Karrierewege stehen dir nach dem Abschluss offen?
Als Absolventin oder Absolvent bist du für Schnittstellenfunktionen zwischen Technik und Wirtschaft qualifiziert. Der Abschluss eröffnet Einstiegsmöglichkeiten in zahlreichen Branchen:
- Industrieunternehmen: Produktionsmanagement, Qualitätskontrolle, Fabrik- und Anlagenplanung.
- Handel und Dienstleistung: Prozessmanagement, technische Beratung, Innovation Management.
- Technologie- und Ingenieurbereiche: Entwicklung und Einführung neuer Technologien, Digitalisierung von Prozessen.
- Consulting: Beratung zu technischen, prozessualen und wirtschaftlichen Fragestellungen.
- Supply Chain Management: Logistik und Produktionssteuerung in globalen Unternehmen.
Du eignest dir interdisziplinäre Kompetenzen an, mit denen du als Bindeglied zwischen technischen und kaufmännischen Abteilungen agierst und für Führungsaufgaben vorbereitet bist. Die Nachfrage nach Ingenieurinnen und Ingenieuren mit betriebswirtschaftlichem Wissen ist laut Aussagen des Studiengangsleiters (Prof. Dr.-Ing. Stefan Müller) branchenübergreifend hoch, ein Berufseinstieg ist in nahezu allen Wirtschaftssektoren möglich.
Wie setzt sich die Studiengebühr zusammen und welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es?
Die Studiengebühren kannst du in drei flexiblen Modellen zahlen (monatliche Raten inklusive 1.000 € Aktionsrabatt):
- Flex 1: 36 Monate × 421,22 € (gesamt 15.163,92 €)
- Flex 2: 50 Monate × 329,00 € (gesamt 16.450,00 €)
- Flex 3: 72 Monate × 235,11 € (gesamt 16.927,92 €)
Eine kostenlose Verlängerung um bis zu 36 Monate ist in allen Modellen enthalten. Zusätzlich kannst du durch die Anrechnung einschlägiger Vorleistungen, etwa aus technischen oder kaufmännischen Ausbildungen, deine Gesamtkosten um bis zu 1.680 € und die Studiendauer entsprechend reduzieren. Beispielhafte Anrechnungsmöglichkeiten:
- Mechanikerinnen/Mechaniker und Mechatronikerinnen/Mechatroniker: 24 ECTS bzw. 960 € Erlass
- Fachwirte: 36 ECTS, 1.140 € Erlass
- Meister/Techniker: 42 ECTS, 1.680 € Erlass
Für die Finanzierung kannst du steuerliche Vorteile, Arbeitgeberzuschüsse oder staatliche Förderprogramme wie den Bildungskredit nutzen. Ein spezieller Rabatt („Ready-Bonus“) reduziert die Kosten zum Studienstart zusätzlich.
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