Berufsbegleitendes Studium Elektro- und Informationstechnik (B.Eng.) – Technische Hochschule Aschaffenburg

👉 Im berufsbegleitenden Bachelor Elektrotechnik und Informationstechnik lernst du Ingenieurmathematik, Regelungs- und Automatisierungstechnik, Digitale Signalverarbeitung sowie Programmierung und Embedded Systems. Das Studium ist als Blended-Learning konzipiert: ca. achtzig Prozent Selbststudium zuhause und regelmäßige Präsenztermine (zwei Tage, etwa alle vier Wochen), ideal neben dem Beruf. Regelstudienzeit richtet sich nach dem Bachelor-Modell der Hochschule, Praxissemester kann bei passender Erfahrung angerechnet werden. Staatliche, forschungsstarke Hochschule mit kleinen Gruppen, modernen Laboren und persönlicher Betreuung.

Elektro- und Informationstechnik (B.Eng.) auf einen Blick

Elektro- und Informationstechnik (B.Eng.) auf einen Blick
📜 Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.)
⏳ Dauer 9 Semester, Lernaufwand 15 Stunden wöchentlich
💶 Kosten
ab 1590 € Semesterbeitrag
ab 14310 € insgesamt
🏫 Anbieter Technische Hochschule Aschaffenburg, Fachhochschule mit Sitz in Aschaffenburg
Die Technische Hochschule Aschaffenburg ist eine staatliche Hochschule in Bayern mit einem ungewöhnlich breiten berufsbegleitenden Angebot: zwei Ingenieur-Bachelor, ein Master Elektrotechnik über die zfh, ein Gesundheits-Bachelor in Teilzeit und ein Modulstudium mit Hochschulzertifikat. Gelernt wird im Blended Learning mit wenigen Präsenztagen.
📋 Studienmodell Berufsbegleitendes Studium
🎓 Fachrichtung Technik & InformatikElektrotechnik
🎯 ECTS 210 Credit-Points
🌍 Unterrichtssprache Deutsch
📖 Studieninhalte Ingenieurmathematik, Physik, Regelungstechnik, Automatisierungstechnik, Digitale Signalverarbeitung, Elektronik, Digitaltechnik, Programmieren mit C und C++, Software Engineering, Embedded Systems, Leistungselektronik, Technisches Englisch, Qualitätsmanagement, Bachelorarbeit
📚 Vertiefungen Künstliche Intelligenz, Bildverarbeitung, RFID, Interkultureller Geschäftserfolg, Gesprächs- und Verhandlungstechniken, Projektmanagement
👥 Präsenzphasen Auftaktveranstaltung über drei Tage zu Semesterbeginn am Campus Aschaffenburg, danach etwa alle vier Wochen zwei Präsenztage (Freitag und Samstag). Pro Semester sind in der Regel vier Module mit je zwei Präsenztagen vorgesehen.
📍 Studienort Aschaffenburg
📅 Kursstart Wintersemester
🔗 Mehr Infos https://www.th-ab.de

Für wen eignet sich das berufsbegleitende Bachelorstudium Elektro- und Informationstechnik?

Das Studium richtet sich an Berufserfahrene aus Technik und Industrie, die neben dem Job einen akademischen Abschluss anstreben. Typische Profile: Elektronikerinnen und Elektroniker, Mechatronikerinnen und Mechatroniker oder Fachkräfte in Instandhaltung und Automatisierung, die den nächsten Karriereschritt planen. Geeignet bist du auch als staatlich geprüfte Technikerin oder Meister mit Projektverantwortung, wenn du deine Kompetenzen systematisch vertiefen willst. Ebenfalls angesprochen: Praktiker aus Embedded Systems, Softwaretest oder IT-naher Produktion, die ihre Praxiserfahrung mit einem Ingenieurstudium untermauern möchten – auch als Wiedereinstieg nach einer Berufspause.

Zulassungsvoraussetzungen

Die Zulassung ist explizit für Berufstätige geöffnet – ein Abitur ist nicht erforderlich. Es gibt drei gleichwertige Wege:

  • Meister oder staatlich geprüfter Techniker
  • Qualifizierte Facharbeiterausbildung plus drei Jahre einschlägige Berufserfahrung
  • Allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife plus ein Jahr einschlägige Berufserfahrung

Bei einer Zulassung ohne Hochschulreife findet ein Bewerbungsgespräch statt. Vorleistungen können dir das Studium verkürzen:

  • Anrechnung des Praxissemesters (25 ECTS) bei geeigneter Berufserfahrung
  • Weitere Anerkennung von beruflicher Praxis und Studienleistungen möglich
  • Quereinstieg in ein höheres Fachsemester mit vorhandenen Prüfungsleistungen

Organisatorischer Rahmen: ca. 80 % Selbststudium und 20 % Vor-Ort-Termine. Präsenz in Aschaffenburg findet in der Regel alle vier Wochen an zwei Tagen (Fr/Sa) statt. Zu Studienbeginn ist eine verpflichtende Auftaktveranstaltung vorgesehen.

Persönliche Voraussetzungen

Wichtig sind solide Grundlagen in Mathematik und Physik sowie Interesse an Elektrotechnik und Informationstechnik. Entscheidend im Studienalltag sind Selbstorganisation, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, Lernphasen realistisch zu planen. Das Blended-Learning-Format erfordert, dass du dir Stoff eigenständig erarbeitest und Präsenzphasen aktiv nutzt.

  • Zeitmanagement: plane kontinuierlich etwa 10–15 Stunden pro Woche fürs Selbststudium ein
  • Planbarkeit: Präsenzblöcke Freitag/Samstag – frühzeitig mit Schichtplan und Familie abstimmen
  • Lernstrategie: mit Übungsaufgaben, Tutorien und Lerngruppen arbeiten; schwierige Module (z. B. Ingenieurmathematik) proaktiv angehen
  • Praxisorientierung: Projekt- und Abschlussarbeiten mit Themen aus deinem Arbeitsumfeld verbinden
  • Resilienz: Rückschläge einkalkulieren, Lernrhythmus beibehalten, Unterstützung im Umfeld sichern

Ein Mathe-Refresh vor dem Start ist sinnvoll, um sicher in das Studium einzusteigen. Wenn du Freude an Technik, systematischem Denken und Teamarbeit hast und bereit bist, regelmäßig Zeit zu investieren, passt das Format – insbesondere, wenn du deine Berufserfahrung im Studium gezielt einbringen willst.

Was lernst du im berufsbegleitenden Studium Elektro- und Informationstechnik an der Technischen Hochschule Aschaffenburg?

Du baust fundierte Ingenieurkompetenzen in Elektrotechnik und Informationstechnik auf – von mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen bis zu praxisnahen Anwendungen. Das Studium verbindet Theorie mit Laborpraxis, projektorientierter Arbeit und einer abschließenden Bachelorarbeit, die du auch an ein Thema aus deinem Beruf anbinden kannst.

Grundlagen und Methoden: Ingenieurmathematik, Physik und wissenschaftliches Arbeiten legen das Fundament. Du trainierst systematisches Analysieren technischer Probleme und erwirbst die nötigen Werkzeuge für komplexe Berechnungen und Modellierungen.

Kernfelder der Elektrotechnik: Die Ausbildung umfasst Elektronik, Regelungs- und Automatisierungstechnik sowie Leistungselektronik und Sensorik. Du lernst, elektrische Systeme zu konzipieren, zu simulieren und in Laborumgebungen zu testen.

Informationstechnik und Software: Inhalte reichen von Digitaltechnik und hardwarenaher Programmierung (z. B. C/C++) über Software Engineering bis zu Embedded Systems und Internet-Technologien. So verknüpfst du Hardwarekompetenz mit Software-Know-how.

Qualifizierung für den Berufsalltag: Module wie Technisches Englisch und Qualitätsmanagement schärfen dein Profil. Du arbeitest in Gruppen, präsentierst Ergebnisse und übst dokumentationssichere Projektarbeit – wichtige Schlüsselqualifikationen für Ingenieurinnen und Ingenieure.

Vertiefungen nach Interesse: Über Wahlpflichtmodule setzt du Schwerpunkte, zum Beispiel in Künstlicher Intelligenz, Bildverarbeitung, RFID oder in überfachlichen Themen wie Projektmanagement, Gesprächs- und Verhandlungstechniken oder interkultureller Geschäftserfolg.

Praxis und Abschluss: Ein Praxissemester (25 ECTS) kann dir bei passender Berufspraxis angerechnet werden – das verkürzt die Studienzeit. Mit der Bachelorarbeit im letzten Semester schließt du ab; betriebliche Fragestellungen sind ausdrücklich erwünscht.

Wie läuft das Fernstudium im berufsbegleitenden Studium Elektro- und Informationstechnik ab?

Das Studium ist als Blended Learning organisiert: rund 80 % Selbststudium mit Lehrbriefen und Online-Plattform, ergänzt um etwa 20 % Präsenztage auf dem Campus in Aschaffenburg. Pro Semester bearbeitest du vier Module, die Präsenztermine sind gebündelt und frühzeitig terminiert.

Format: Selbststudium plus Campusphasen

Du lernst ortsunabhängig mit gedruckten Lehrbriefen und über die Lernplattform (u. a. Übungen, Videos, Online-Tutorien). Die Präsenzphasen bündeln Kompaktvorlesungen, Gruppenarbeiten und Laborpraktika. Ein dreitägiger Auftaktworkshop zu Studienstart erleichtert dir Organisation und Lerntechnik – inklusive Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten.

Prüfungen ohne Einheitsformat

Leistungsnachweise variieren je Modul: klassische Klausuren, Präsentationen, Hausarbeiten oder mündliche Prüfungen sind möglich. Durch die Aufteilung des Semesters in zwei Hälften laufen nie mehr als zwei Module parallel – das reduziert Prüfungsdichte und erleichtert die Planung.

Präsenzpflichten realistisch planen

Die Vor-Ort-Termine finden in der Regel alle vier Wochen an zwei Tagen (Freitag und Samstag) statt. Damit bleiben die Ausfallzeiten im Job gering. Die Termine für jedes Semester stehen bereits zu Beginn des vorherigen fest. Zu Studienstart ist eine verpflichtende dreitägige Auftaktveranstaltung vorgesehen.

Zeitaufwand und Flexibilität

Rechne mit 10–15 Stunden pro Woche fürs Selbststudium. Die 80/20-Struktur gibt dir hohe Planbarkeit, die gebündelten Präsenzblöcke minimieren Abwesenheit. Prüfungs- und Präsenztage werden früh kommuniziert. Wenn du länger brauchst, ist der Weiterstudienbetrieb vorgesehen; ab dem 9. Semester fällt eine reduzierte Gebühr an.

Was kostet das berufsbegleitende Studium Elektro- und Informationstechnik an der Technischen Hochschule Aschaffenburg?

Die reguläre Gebühr beträgt 1.590 € pro Semester zuzüglich aktuell 70 € Studierendenwerksbeitrag. Darin sind Lehrmaterial, Prüfungen und Tutorien bereits enthalten – für diese Posten entstehen keine zusätzlichen Kosten. Ab dem 9. Semester fallen 500 € pro Halbjahr an.

Einordnen der Kosten: Gegenüber einem klassischen Vollzeit-Studium an staatlichen Hochschulen sind die Gebühren höher, dafür erhältst du berufsfreundliche Didaktik, geblockte Präsenzen und Zugriff auf Labore. Reise- und Übernachtungskosten zu Präsenzterminen solltest du einkalkulieren. Gebühren und Aufwendungen (z. B. Fahrten) kannst du in der Regel steuerlich als Werbungskosten ansetzen. Viele Arbeitgeber unterstützen Weiterbildung – kläre Zuschüsse, Lernzeit oder Bildungsfreistellung. Bildungsgutscheine spielen hier in der Praxis kaum eine Rolle.

Welche Berufe und Gehälter sind nach dem berufsbegleitenden Studium Elektro- und Informationstechnik möglich?

Der Abschluss qualifiziert für Entwicklungs-, Projekt- und Schnittstellenrollen in Industrie und öffentlichem Sektor. Typische Einstiegsgehälter liegen häufig bei 48.000–60.000 € brutto jährlich; mit Berufserfahrung sind 60.000–85.000 € realistisch, in Leitungsfunktionen auch darüber.

  • Entwicklungsingenieurin/Entwicklungsingenieur Elektrotechnik: Hardware-/Leistungselektronik, Regelung, EMV. Gehaltsspanne ca. 55.000–85.000 €.
  • Automatisierungsingenieurin/Automatisierungsingenieur: SPS/Leitsysteme, Inbetriebnahme, Prozessoptimierung. Gehaltsspanne ca. 58.000–90.000 €.
  • Embedded-Softwareentwicklerin/Embedded-Softwareentwickler: Hardwarenahe Programmierung, Echtzeit, IoT. Gehaltsspanne ca. 55.000–85.000 €.
  • Projektingenieurin/Projektingenieur: technische Projektleitung, Angebot bis Abnahme, Schnittstelle Vertrieb/Fertigung. Gehaltsspanne ca. 60.000–95.000 €.
  • Test- und Qualitätsingenieurin/ingenieur: Verifikation, Validierung, Normen, Qualitätssicherung. Gehaltsspanne ca. 50.000–80.000 €.

Perspektiven für den nächsten Schritt: Ein konsekutiver Master (z. B. Elektrotechnik, Informationstechnik, Systems Engineering oder Wirtschaftsingenieurwesen) eröffnet Zugang zu spezialisierten Fach- und Führungsrollen sowie den Weg in Forschung und Entwicklung.

Für wen lohnt sich das berufsbegleitende Studium Elektro- und Informationstechnik – und für wen nicht?

Das Programm richtet sich an Berufserfahrene aus Technik und Industrie, die einen anerkannten akademischen Abschluss anstreben, ohne den Job zu unterbrechen. Es kombiniert hohe Eigenlernanteile mit planbaren Präsenzblöcken und lässt sich dadurch mit Schicht- oder Projektarbeit vereinbaren.

  • Du willst neben dem Beruf studieren und schätzt klare Zeitfenster für Präsenztage (Freitag/Samstag im Vier-Wochen-Rhythmus).
  • Du bringst technische Praxis mit und möchtest sie im Studium nutzen – Anrechnung des Praxissemesters (25 ECTS) ist bei passender Erfahrung möglich.
  • Du benötigst Laborzugang und persönliche Betreuung statt reinem Online-Studium.
  • Du suchst breite E-/IT-Kompetenz mit Wahlpflicht-Optionen (z. B. KI, Bildverarbeitung, RFID) für eine solide Karrierebasis.
  • Du profitierst von früh terminierten Prüfungen/Präsenzen und kannst 10–15 Stunden pro Woche verlässlich investieren.

Nicht für jede Lebenslage passt das Format. Die Präsenzpflicht in Aschaffenburg und der wöchentliche Lernumfang setzen klare Grenzen, insbesondere bei hoher familiärer oder beruflicher Belastung.

  • Du kannst keine regelmäßigen Präsenztermine in Aschaffenburg wahrnehmen (ca. alle vier Wochen Fr/Sa) oder eine dreitägige Auftaktveranstaltung lässt sich nicht einrichten.
  • Du hast weniger als 10 Stunden pro Woche für strukturiertes Selbststudium – der Stoff baut kontinuierlich aufeinander auf.
  • Du erwartest ein 100 % online-basiertes Studium ohne Labore und ohne Vor-Ort-Anteile.
  • Du suchst die kostengünstigste Variante: Gegenüber einem klassischen Vollzeit-Studium an staatlichen Hochschulen fallen hier pro Semester Studiengebühren an.
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