Die Evangelische Hochschule Dresden (ehs) ist eine staatlich anerkannte Stiftungshochschule mit einem starken Praxisbezug in den Bereichen Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung in der Kindheit, Pflege sowie evangelische Religions- und Gemeindepädagogik. Sie verbindet aktuelle Forschung mit einem evangelischen Profil und legt besonderen Wert auf werteorientierte, sozial- und bildungspolitisch relevante Lehre und Forschung.
Die Hochschule zeichnet sich durch kleine Lerngruppen, persönlichen Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden sowie praxisnahe Forschung aus. Erkenntnisse aus der Forschung fließen direkt in die Lehre ein und werden auch im Rahmen von Fort- und Weiterbildungen weitergegeben. Die ehs fördert interdisziplinäre Diskussionen, reflektierte Methodenausbildung sowie ethischen Diskurs und verfolgt das Ziel, Studierende zu einem verantwortungsvollen, wissenschaftlich fundierten Handeln zu befähigen.
Als offene Hochschule unterstützt die ehs lebenslanges Lernen und bietet neben grundständigen auch berufsbegleitende Studiengänge an. Internationale Kooperationen, insbesondere mit Hochschulen in Ost- und Westeuropa, fördern den Austausch und die Integration internationaler Studierender und Lehrender.
Die Hochschule engagiert sich aktiv für Gleichstellung, Familienfreundlichkeit sowie gegen Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Sie unterstützt Initiativen wie „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“ und ist Teil des Bündnisses gegen Rassismus. Die ehs setzt sich für Menschenrechte und eine inklusive Gesellschaft ein.
Gegründet wurde die Hochschule 1991 durch eine Stiftung bestehend aus kirchlichen und staatlichen Trägern, um nach der Wiedervereinigung die Ausbildung in Sozialer Arbeit und Diakonie neu zu gestalten. Grundlage für den Hochschulbetrieb ist ein Vertrag zwischen der Stiftung, der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und dem Freistaat Sachsen. Im Jahr 2020 wurde das Studienangebot um den Bereich der Religions- und Gemeindepädagogik durch die Integration der Evangelischen Hochschule Moritzburg erweitert.
Die ehs versteht sich als gesellschaftliche Akteurin mit Verantwortung für soziale Gerechtigkeit, interkulturellen Dialog und demokratische Werte. Sie pflegt vielfältige Partnerschaften und bietet Raum für persönliche Entwicklung, Dialog und Mitgestaltung innerhalb der Hochschule.
Forschung an der ehs wird in enger Verbindung mit der Lehre betrieben. Sie dient der Erkenntnisgewinnung über soziale Realitäten und der Weiterentwicklung professioneller Praxis. Studiengänge enthalten integrierte Forschungsanteile, und in Forschungswerkstätten arbeiten Studierende, Lehrende und Fachkräfte gemeinsam an aktuellen Fragestellungen.
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