Der Glaube an „deinen“ Lerntyp kann deine Lernleistung bremsen.
Viele Studierende schwören darauf, dass sie nur durch Hören, Lesen oder Bewegen wirklich lernen können. Das Lerntypen-Modell verspricht einfache Orientierung – doch die Wissenschaft findet dafür keine echte Basis. Studien zeigen sogar: Wenn du dich zu stark auf einen Typ festlegst, schränkst du unbewusst deine Methodenvielfalt drastisch ein. Inhalte werden so nicht automatisch leichter, sondern oft sogar schwieriger, weil das Thema manchmal eine andere Zugangsart verlangt.
Probier heute einen Modalitäts-Mix: Nimm einen kleinen Lernabschnitt und bearbeite ihn nacheinander visuell, auditiv, schriftlich und praktisch. Mach danach einen Mini-Selbsttest – und vergleiche, womit du es wirklich am besten verstanden hast. Du entdeckst dabei oft, dass dein „Lieblingstyp“ bei manchen Themen ins Hintertreffen gerät.
Die eigentliche Stärke liegt also nicht im perfekten typgerechten Mix, sondern im flexiblen Spielen mit verschiedenen Zugängen. Wer hier variiert, aktiviert mehr Gedächtnispfade und bleibt kreativer im Studium. Halte dich nicht an Kategorisierungen fest – nutze Vielfalt als Booster für echtes Verstehen. 📚
Welche Modalität hast du heute zuletzt freiwillig ausprobiert – und wie war das Ergebnis?
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Viele Fernstudierende behandeln Lernen wie klassische Arbeitszeit: lang, am Stück, möglichst „ausgequetscht“. Dabei zeigen Studien, dass unser Gehirn nach spätestens 90 Minuten massiv abbaut – auch ohne äußere Ablenkung.
Probiere heute Folgendes: Plane gezielt eine 15-minütige Unterbrechung nach 90 Minuten Lernen ein, in der du dich komplett vom Bildschirm löst, bewegst oder frische Luft schnappst.
Durch diese bewusste Pause startet dein Kopf wie nach einem Neustart, Aufnahme- und Analysefähigkeit steigen deutlich.
Das fühlt sich vielleicht erst „unproduktiv“ an – ist aber nachweislich effektiver, als mit müden Synapsen weiterzulernen.
Bonus: Nach der Pause fällt der Wiedereinstieg leichter, du hast schneller wieder Fokus.
Teste diese Miniroutine und vergleiche Aufmerksamkeit und Ergebnis vor/nach der Pause.
Wie handhabst du längere Lerneinheiten – bist du schon Team Pause? 🏃♂️🍃
Viele Studierende schwören darauf, dass sie nur durch Hören, Lesen oder Bewegen wirklich lernen können. Das Lerntypen-Modell verspricht einfache Orientierung – doch die Wissenschaft findet dafür keine echte Basis. Studien zeigen sogar: Wenn du dich zu stark auf einen Typ festlegst, schränkst du unbewusst deine Methodenvielfalt drastisch ein. Inhalte werden so nicht automatisch leichter, sondern oft sogar schwieriger, weil das Thema manchmal eine andere Zugangsart verlangt.
Probier heute einen Modalitäts-Mix: Nimm einen kleinen Lernabschnitt und bearbeite ihn nacheinander visuell, auditiv, schriftlich und praktisch. Mach danach einen Mini-Selbsttest – und vergleiche, womit du es wirklich am besten verstanden hast. Du entdeckst dabei oft, dass dein „Lieblingstyp“ bei manchen Themen ins Hintertreffen gerät.
Die eigentliche Stärke liegt also nicht im perfekten typgerechten Mix, sondern im flexiblen Spielen mit verschiedenen Zugängen. Wer hier variiert, aktiviert mehr Gedächtnispfade und bleibt kreativer im Studium. Halte dich nicht an Kategorisierungen fest – nutze Vielfalt als Booster für echtes Verstehen. 📚
Welche Modalität hast du heute zuletzt freiwillig ausprobiert – und wie war das Ergebnis?
Viele Fernstudierende arbeiten ständig an Zeitmanagement-Methoden oder probieren die nächste Produktivitäts-App aus. Doch oft liegt der eigentliche Hebel darin, systematisch Dinge bewusst NICHT zu tun. Statt neue To-do-Tools zu testen, streiche heute gezielt eine Aufgabe, die dich keinem Ziel näherbringt – und schaffe damit echten Freiraum.
Ein Beispiel: Lösche eine unwichtige Verpflichtung von deiner Wochenliste, ganz ohne schlechtes Gewissen. So signalisierst du dir selbst, dass du Prioritäten setzt – nicht nur Aufgaben sammelst.
Der echte Produktivitätsschub entsteht weniger durch noch mehr Effizienz, sondern durch den klaren Fokus auf das, was zählt. Wenn du regelmäßig bewusst auswählst, was du nicht machst, bleibt mehr Energie für die wichtigen Projekte und fürs Leben abseits des Studiums.
Welche „Nicht-Aufgabe“ streichst du heute – und wie fühlt sich das an? 🚮
Heilpraktiker Psychotherapie
Der Fernlehrgang Heilpraktiker Psychotherapie des Bildungswerks für therapeutische Berufe (BTB) bereitet systematisch auf die eingeschränkte amtsärztliche Heilpraktikerprüfung im Bereich Psychotherapie vor. Zielgruppe sind insbesondere Berufstätige in sozialen, pädagogischen, medizinischen oder bera
Bildungswerk für therapeutische Berufe