Wir waren 2008 die Ersten, die es überhaupt möglich gemacht haben, einen Fernstudiengang zu bewerten. Und wir haben damals auch das gemacht, was heute alle machen: iPads verlost, damit überhaupt Bewertungen zusammenkommen. In Einzelfällen haben wir sogar dafür bezahlt.
Heute halte ich das für einen Fehler – und zwar nicht, weil es verboten wäre, sondern weil es genau das kaputt macht, wofür Bewertungen da sein sollten. Wir sammeln seitdem ohne jede Gegenleistung. Das Ergebnis: Wir haben ziemlich wenige Bewertungen. Damit kann ich leben.
Was mich stattdessen beschäftigt hat: Vor Kurzem kam Post von einem Anwalt, der eine kritische Bewertung aus unserem Portal entfernen lassen wollte. Wir sollten belegen, dass sie echt ist. Die Verfasserin hat auf zwei Anfragen nicht reagiert – also mussten wir die Bewertung löschen. Nicht, weil sie falsch war, sondern weil niemand mehr da war, der sie bestätigt.
Das trifft immer nur die kritischen Bewertungen. Eine positive muss niemand verteidigen.
Im neuen Video zeige ich fünf Mechanismen, die darüber entscheiden, welche Erfahrungen ihr am Ende überhaupt zu lesen bekommt – und warum vier Sterne bei zwei Hochschulen nie dasselbe bedeuten.
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https://www.youtube.com/watch?v=P3EurJhRIWQ Und weil es mich wirklich interessiert: Habt ihr euch bei eurer Studienwahl an Bewertungen orientiert? Oder eher an Foren, Gesprächen, Infoveranstaltungen?
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Viele Fernstudierende messen ihren Tag nur an erledigten Aufgaben und Output. Aber tatsächlich zeigen Studien: Ein Drittel innovativer Ideen entsteht in den Phasen, in denen scheinbar „nichts vorangeht“. Heute: Plane 40 Minuten pro Woche explizit als „offene Zeit“ – ohne To-do, ohne Zielvorgabe, nur mit Notizblock. Beobachte, welche Themen, Lernfragen oder neue Methoden dabei spontan auftauchen. Das verstärkt kreative Problemlösung und spart Zeit an anderer Stelle – weil du nicht immer alles vorausplanen musst. Die meisten verdrängen diese Strategie, weil sie Angst vor „Leerlauf“ haben. Dabei ist ein ungeplanter Impuls oft goldwert für dein Studium und deinen Job.
Wann gönnst du dir bewusst Raum für neue Ideen – und wie nutzt du ihn? 💡
📌 Tipp des Tages: Protokolliere 5 Tage lang jede Aktivität minutengenau (Start, Ende & Kategorie).
Viele planen fleißig, merken aber nicht, wie versteckte „Zeitdiebe“ den Tag zerreißen.
Zwischen E-Mails, Haushalt, Handy und Studium geht mehr Zeit verloren, als du glaubst.
Das eigentliche Aha-Erlebnis kommt meist erst, wenn du schwarz auf weiß siehst, wo dein Tag „zerbröselt“.
So funktioniert’s: Trage jede Tätigkeit (z. B. Lernen, Job, Social Media, Kochen) samt Start-Ende-Zeit ein – ideal in 5-Minuten-Intervallen.
Markiere produktive versus unproduktive Blöcke oder unterscheide zwischen Studium, Arbeit und Freizeit.
Am Ende der Woche analysierst du diese Daten wie ein Detektiv: Wo häufen sich Unterbrechungen? Wann bist du wirklich konzentriert?
Oft zeigt sich: Die größte Wissensbremse sind nicht die großen Aufgaben, sondern die 20 kleinen Ablenkungen.
Mit diesem Wissen kannst du gezielt Zeitblöcke für Fokusarbeit einplanen oder typische Störfaktoren ausschalten.
Der Clou: Schon das reine Protokollieren führt dazu, dass du bewusster und fokussierter wirst.
Achtung – nicht jeder hält das minutiöse Tracken über längere Zeit durch: Es ist eher ein Diagnose-Tool als Dauerlösung.
Teste es gezielt zum Semesterstart oder wenn du wieder das Gefühl hast, dass alles „zu wenig Zeit“ ist.
Neue Muster entdeckt? Teile deinen überraschendsten Zeitdieb der Woche – was würdest du sofort ändern? ⏱️
Heute halte ich das für einen Fehler – und zwar nicht, weil es verboten wäre, sondern weil es genau das kaputt macht, wofür Bewertungen da sein sollten. Wir sammeln seitdem ohne jede Gegenleistung. Das Ergebnis: Wir haben ziemlich wenige Bewertungen. Damit kann ich leben.
Was mich stattdessen beschäftigt hat: Vor Kurzem kam Post von einem Anwalt, der eine kritische Bewertung aus unserem Portal entfernen lassen wollte. Wir sollten belegen, dass sie echt ist. Die Verfasserin hat auf zwei Anfragen nicht reagiert – also mussten wir die Bewertung löschen. Nicht, weil sie falsch war, sondern weil niemand mehr da war, der sie bestätigt.
Das trifft immer nur die kritischen Bewertungen. Eine positive muss niemand verteidigen.
Im neuen Video zeige ich fünf Mechanismen, die darüber entscheiden, welche Erfahrungen ihr am Ende überhaupt zu lesen bekommt – und warum vier Sterne bei zwei Hochschulen nie dasselbe bedeuten.
👉 https://www.youtube.com/watch?v=P3EurJhRIWQ
Und weil es mich wirklich interessiert: Habt ihr euch bei eurer Studienwahl an Bewertungen orientiert? Oder eher an Foren, Gesprächen, Infoveranstaltungen?
Die ganze Folge: https://www.fernstudi.net/podcast/70