Man kann nicht nicht kommunizieren!

Die Überschrift verrät eigentlich schon ganz gut wovon dieser Beitrag hier handeln wird.
Es geht um die Kommunikationstheorie nach Watzlawick.

Paul Watzlawick, Janet H. Beavin und Donald D. Jackson führen im gemeinsamen Buch "Menschliche Kommunikation – Formen, Störungen, Paradoxien " ingsgesamt fünf Axiome ein:
  1.  "Man kann nicht nicht kommunizieren!"
  2. „Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, wobei Letzterer den Ersteren bestimmt.
  3. „Die Natur einer Beziehung ist durch die Interpunktionen der Kommunikationsabläufe seitens der Partner bedingt.“
  4. „Menschliche Kommunikation bedient sich digitaler und analoger Modalitäten.“
  5. „Zwischenmenschliche Kommunikationsabläufe sind entweder symmetrisch oder komplementär.“

Für den Kurs " Entwicklung und Kommunikation als Grundbegriffe der Bildungswissenschaft " sind zunächst erst mal die ersten zwei Axiome von grösserer Bedeutung.

Die Axiome sind als Regeln der Kommunikationsprozesse anzusehen, die stets beachtet werden aber dabei nich immer dem Kommuniezierendem bewusst sein müssen. Das bedeutet , dass diese Regeln intuitiv oder unbewusst ausgeführt werden.

Nach P. Watzlawick ist die Kommunikation eine Form des menschlichen Verhaltens mit Mitteilungscharakter. Dabei wird die Kommunikation ausschliesslich auf das beobachtbares Verhalten reduziert, das beinhaltet sowohl verbale als auch nonverbale Kommunikation (z.B. Gesichtsausdruck, Körperhaltung, usw.) Demnach ist die Kommunikationstheorie von P. Watzlawick eine behavioristisch orientierte Theorie. ( Exkurs: Behaviorismus beobachtet das reine menschliche Verhalten. Er geht von einem Stimulus-Response-Modell aus, dazu später mehr)

Beitrag veröffentlicht vor 6 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr).

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