Lernpsychologie: Instrumentelles Lernen nach W. Edelmann

Auf der Suche nach interessanten Infos zum Thema Lernpsychologie bin ich auf den Begriff „Instrumenteller Lernen“ gestoßen. Instrumentelles Lernen wird oft auch als Lernen am Erfolgt oder in der Wissenschaft als instrumentelle und operante Konditionierung bezeichnet.

Auszug aus Lernpsychologie von W. Edelmann

Die Beziehung zwischen dem Verhalten und seinen Folgen nennt man Kontingenz.
Bsp.  
a) Ein Schüler schreibt einfallsreiche Aufsätze. Diese werden vom Lehrer sehr beachtet und mit einer
guten Note belohnt.
b) Ein Kind hat sich angewöhnt, so lange zu betteln und zu weinen, bis es ein Bonbon erhält.
c) Der Schüler, der die interessanten Aufsätze schreibt, wird jetzt vom Lehrer nicht gelobt und von Mitschülern wegen seiner Bemühungen ausgelacht.
d)Das Kind wird von der Erzieherin ermahnt und erhält kein Bonbon.

Instrumentelles Lernen ist:

  • Motivationsabhängig
  • Situationsabhängig : d.h. es wird nur in ähnlichen Situationen auftreten

„Instrumentelles Verhalten“ = das Verhalten ist ein Instrument oder Mittel und ruft bestimmte Konsequenzen hervor. Je nach Art der Konsequenzen gibt es vier Formen des instrumentelles Lernens: positive und negative Verstärkung, Bestrafung und Löschung.
Der Aufbau des Verhaltens findet durch die positive und negative Verstärkung statt und der Abbau des Verhaltens durch die Bestrafung und Löschung.

Instrumentelles Lernen führt zu  gewohnheitsmäßigem Verhalten. Gewohnheitsmäßiges  Verhalten ist. Bsp. ein Schüler erledigt seine Hausaufgaben regelmäßig zu einem bestimmten Zeitpunkt und nach einem bestimmten System.

Beitrag veröffentlicht vor 6 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr).

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