Werkstattbericht 09.04.2011

 

Wie schnell immer die Zeit verfliegt!

Ich schreibe noch am Prolog. Diverse Texte habe ich gefertigt, aber es ist noch nichts dabei, das mich zufrieden gestellt hätte. Viel Kleinarbeit habe ich dazwischen erledigt, meine Hauptfiguren ausgearbeitet, deren Lebensläufe und Geschichten erstellt, eine Handlung skizziert, wie ich mir diese vorstelle, und erste Szenen geschrieben. Ich beschäftige mich sehr mit den Figuren, die wichtig und jetzt ein Teil von mir sind. Immer und ständig und überall dabei. So soll es auch sein!

Eine Einsendeaufgabe habe ich zwischenzeitlich eingeschickt, die aber keine Geschichte von mir erforderte, sondern Antworten auf diverse Fragen zum eigenen Projekt.

Ich habe die Reihenfolge der Kurshefte meinen Bedürfnissen angepasst, nachdem das zweite Paket angekommen war. Es ist auch nicht mehr ausgeschlossen, dass ich einen Mord planen werde, wie HIER noch geglaubt.

Aktuell: Sebastian Fitzek mit „Der Augensammler“ (ebook, Oyo) und immer noch Cody McFadyen mit „Das Böse in uns“. Das Böse lässt noch auf sich warten. ;)

Beitrag veröffentlicht vor 7 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr).

Kommentare und Fragen

Wolf

Ja klar, schreiben (nicht nur texten, wie die letzten und die nächsten Jahre), darauf läuft es doch hinaus, schreiben und ein bisschen Musik machen oder zeichnen, am besten nur das und nichts Anderes (neben dem Hausbau und ... ;-)) Ob Roman oder andere Genres, oder einfach nur Briefe, das ist eher nebenrangig.

Aber später dann, nicht jetzt, ich muss mich erst vollsaugen mit Eindrücken wie ein Schwamm im Wasser.

Dein Planen ist denke ich ein gutes Vorgehen, so würde ich auch machen, bis ins kleinste Detail konzeptionieren, eigentlich nur konzeptionieren und zum Schluss schnell niederschreiben, in der Schublade versenken und später noch einmal so lange schleifen und feilen.

Macht Spaß, deine Entwicklung hier zu beobachten, wenn nur jeder Studi seinen Studiengang so ernst/leidenschaftlich nehmen würde :-)

Wolf

Witzig zu lesen, was ich hier vor Jahren kommentiert habe.

Dein Planen ist denke ich ein gutes Vorgehen, so würde ich auch machen, bis ins kleinste Detail konzeptionieren, eigentlich nur konzeptionieren und zum Schluss schnell niederschreiben, in der Schublade versenken und später noch einmal so lange schleifen und feilen.

Letztendlich habe ich es nicht so gemacht. Ich habe einfach geschrieben, ein paar Wochen, ohne viel Konzept. Dadurch ist der Text/Roman auf ne Art lyrisch geworden, eben nicht so konstruiert. Dann Schublade. Dann ewig überarbeiten, wobei ich beim Überarbeiten schon auch bisschen Konzept nachgearbeitet habe.
werkstattschreiber

Hi Christian, ohne Planung geht nichts. Ich bin zwar im Leben nicht so der Planer, aber bei solch einem Projekt muss alles stimmen. Wenn ich meine Figuren nicht im Vorfeld sehr detailliert ausarbeite, habe ich später beim Schreiben ein Problem, da ich wahrscheinlich nicht weiß, welchen Charakterzug, welches Äußere, welche Freunde / Bekannten usw. diese hat. Dasselbe gilt für die Handlung und einzelne Szenen, es muss alles ineinander übergehen und stimmig sein. Zwar besteht ein Roman auch nur aus gewöhnlichen Sätzen, aber hier macht es das Zusammenspiel aller Komponenten. Zumindest ist das meine Erkenntnis, die ich im letzten halben Jahr gewonnen habe.

Freue mich schon darauf, wenn ich auch mein erstes Romanprojekt starte


Hast Du es vor? Du kennst sicher den Spruch: Im Leben sollte man ein Haus gebaut, einen Sohn bekommen, ein Buch geschrieben haben. Okay, den Spruch [Ein Mann muss drei Dinge im Leben tun: Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen] habe ich meinen Bedürfnissen entsprechend abgewandelt. Was nicht passt, wird passend gemacht. :-) Im Netz habe ich eine nette kleine Diskussion dazu gefunden, allerdings von 2006/2007: http://www.zitate-online.de/sprueche/allgemein/17000/ein-mann-muss-drei-dinge-im-leben-tun-ein.html

Wolf

Das klingt spannend und ich beneide es sogar ein bisschen. "Ich beschäftige mich sehr mit den Figuren, die wichtig und jetzt ein Teil von mir sind. Immer und ständig und überall dabei. So soll es auch sein! " - ja, genau so! Freue mich schon darauf, wenn ich auch mein erstes Romanprojekt starte :-)