Vorausschauend lesen, ein weitere Verbesserung der eigenen Lesetechnik

Schneller lesen bedeutet, effektiv und effizient zu lesen. Das wiederum bedeutet, Inhalte von vornherein auszusortieren und die Übrigen mit möglichst wenig Aufwand verinnerlichen. Die richtigen Texte schnell lesen, das erspart jede Menge Zeit und Aufwand. Bisher habe ich über die Effizienz geschrieben, wie Lesen selbst funktioniert. Nun möchte ich die Effektivität vorstellen und mit welcher Vorgehensweise schon vor der Wissensaneignung die optimalen und interessanten Texte oder Informationsquellen gefunden werden.

Erst Fragen stellen, dann informieren

Die Vorauswahl ist besonders wichtig. Sonst könnte es sein, dass man sich durch Texte und Bücher wälzt, um dann festzustellen, dass man all dies nicht gebraucht hat. So beginnt man bei der Vorauswahl am besten damit, sich darüber klar zu werden, welche Informationen denn überhaupt gewünscht sind.

Nach was suchen wir, wenn wir nach Texten oder Büchern suchen – welche Antworten sollen gegeben werden? Sind die Fragen geklärt, folgt der nächste Schritt: die Suche nach Informationen

Bei der Informationssuche oder Auswahl der Bücher gibt es vorab schon einige Infos. Der Titel, Klappentext und das Inhaltsverzeichnis bieten einen groben Überblick, was denn überhaupt in dem Buch zu finden ist. Auch interessant könnte der Autor selbst sein, aus welchem Hintergrund er kommt. Oder der Verlag, Stichpunkt Lobbyismus.

Ein Buch von einer Lobbyvereinigung wird anders über ein Thema schreiben als ein unabhängiges Institut oder ein Institut von der Gegenseite. Gerade heute, wo Meinungsbildung aktiv betrieben wird, ist der Hintergrund der Informationsgeber sehr entscheidend für den Inhalt und die Art der Darstellung!

Für den einfachen Überblick reicht auch schon das Inhaltsverzeichnis aus, welche Themen angeschnitten werden und in welchem Umfang über die einzelnen Themen berichtet wird.

Einfach mal durchblättern und stöbern

Was noch sehr effektiv ist, ist das Durchblättern. Inhaltsverzeichnis habe ich schon erwähnt, dann wäre noch die Register auf den letzten Seiten. Wenn da schon alles bekannt ist, lohnt sich der weitere Blick ins Buch nicht wirklich. Wenn das Register doch Neues bietet, dann einfach mal durchblättern. An den Überschriften und den Bildern orientieren, wenn es welche gibt. Es fällt an sich schon sehr viel auf, stöbert man einfach mal durch die Seiten hindurch.

Ich persönlich achte sehr auf das Inhaltsverzeichnis und sehe mir dann einzelne Kapitel an, wenn ich das Buch vor mir habe. Für Texte am Bildschirm dienen die schönen Zwischenüberschriften. Dabei lasse ich auch gezielt Texte außer Acht, wenn ich darin nichts finde oder schon kenne.

Den unnötigen Ballast abwerfen, das spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie! Es mag sein, dass es kein Problem ist, halt noch 10 Seiten zu lesen, damit man das mal gehört hat! Doch auf Dauer und langfristig angelegt spart man Energie, wird bei vielen Aufgaben nicht ausgebrannt und kommt am Ziel an! -)

Beitrag veröffentlicht vor 7 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr).

Über Marcus Schweizer

Marcus Schweizer

Ich studiere Psychologie an der Open University. Beruflich bmach ich Menschen glücklich :-)

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