Mit Technik lesen, der letzte Punkt bei Speedreading, der Lesetechnik für Fortgeschrittene!

Der letzte Abschnitt über die Lesetechnik für Erwachsene beschäftigt sich mit den Lesetechniken, deutlicher gesagt mit den verschiedenen Vorgehensweisen. Im ersten Schritt des Kapitels wird klar, dass Lesen ein mehrstufiger Prozess ist. Dies verdeutlicht die Zusammenführung mehrerer, schon beschriebener Techniken.

Letztlich werden für das optimale Textverständnis und das optimale Verhältnis von Investition und Gewinn die unterschiedlichen Techniken miteinander verbunden. Heraus kommt ein angepasstes Lesen, das nicht nur in der Informationsaufnahme jeglicher Information besteht, sondern auch das Ziel und den Zweck immer im Auge behält.

Der Exkurs zum Ende führt zur Psychologie und Lerntheorie. Doch schauen wir uns das Schritt für Schritt mal an!

Lesen ist ein Prozess mit mehreren Schritten

Die Lesetechniken sind ein mehrstufiger Prozess, der letztlich nur einem Zweck dient, nämlich die Inhalte langfristig in den Kopf zu bekommen. Es versteht sich von selbst, dass dabei möglichst wenig Investition nötig sein soll. Dazu empfiehlt das mir vorliegende Buch, die unterschiedlichen Techniken miteinander zu verbinden.

Jede Technik, die ich in den vorangegangenen Beiträgen beschrieben habe, ist demnach nur ein Schritt in einer Art Gesamtkonzeption oder Lesetechnik.

Wir erinnern uns, dass der erste Schritt die Wortgruppen war, daran sich die Sinneinheiten angliederten und Effizienz sowie Effektivität folgten. Die ganze Abfolge, als eine Strategie angesehen, muss nun einfach umgekehrt werden. Zuerst kommt die Effektivität und Effizienz, dann erst der eigentliche Lesevorgang.

Der Firn mit dem Hirn

Als Firn bezeichnet man alten Schnee, der schon länger liegt...! Der Zusammenhang mit dem Buch über Lesetechniken ist die nächste Thematik, in der auf Lernen und Gedächtnis eingegangen wird. Nun, ich habe den Inhalt nun schon etwas bewertet, aber möchte das noch vorstellen.


Die Lesetechniken werden im weiteren Verlauf des Buches mit dem Gedächtnis und den verschiedenen Kategorisierungen in Verbindung gebracht, nämlich Langzeitgedächtnis, Arbeitsgedächtnis und Kurzzeitgedächtnis. Ein Wahrnehmungsspeicher ist auch mit dabei.

Der aufmerksame Leser wird merken, dass mir die Seiten nicht gefallen haben! :-) Aber ein Fazit plane ich ja noch oder besser gesagt, habe ich schon für einen weiteren Beitrag vorbereitet!

Der Wahrnehmungsspeicher nimmt alle Informationen aus der Umgebung auf, gibt es an das Kurzzeitgedächtnis weiter und von da aus kommen die Inhalte in das Langzeitgedächtnis. Der Wahrnehmungsspeicher interagiert auch mit dem Langzeitgedächtnis. Für das Kurzzeitgedächtnis ist es nach dem Buch sinnvoll, die Inhalte zu sogenannten „Chunks“ zu gruppieren.

Hier erkenne ich die Wortgruppen wieder, was ja relativ viel Sinn macht. Um langfristig zu lernen oder anders gesagt, das Langzeitgedächtnis beim Lesen zu bedienen, empfiehlt es sich bei der Lesetechnik, Verbindungen zwischen den „Chunks“ herzustellen.

Der Tipp, Gefühle mit den Lerninhalten zu verknüpfen stimmt zwar, doch rollt es mir hier die Zehennägel hoch. Doch das in meinem nächsten Beitrag, wenn ich ein Fazit insgesamt ziehen werde!

Veröffentlicht vor 8 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr). Abgelegt unter Lernen, Psychologie, Selbstorganisation.

Marcus Schweizer

Ich studiere Psychologie an der Open University. Beruflich bmach ich Menschen glücklich :-)

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