Erste Erfahrungen mit SpeedReading

Nachdem ich nun schon öfter mit „SpeedReading“ konfrontiert wurde, habe ich mal einen Einstieg in diese Thematik gewagt. Wie sah das aus? Erst natürlich nur davon gehört. Da muss ich sagen, dass mir bei Anglizismen kalt den Rücken runter läuft. Ja, ich studiere dennoch an einer englischen Uni, aber da bin ich für eine klare Trennung...!

Wie auch immer, nachdem ich sogar ein Buchexemplar zugeschickt bekam (vielen Dank an den Verlag), konnte ich mir dem schnellen Lesen lernen gar nicht mehr verwehren und habe nun angefangen, dem mal auf den Grund zu gehen! Dazu muss ich sagen, dass ich mich schon seit Jahren mit „Wie Lernen gelingt“ auseinandersetze, also nicht ohne Vorurteile oder zumindest ein paar Ansichten an die Sache gehe.

 

Speedreading ist nicht falsch, aber auch nicht die ganze Wahrheit

Ich habe erstmal den Test gemacht und kam auf ein Ergebnis, das für mich ok ist. Den Zwang, an meiner Fähigkeit groß etwas zu ändern, verspüre ich jetzt nicht. Meine Lesegeschwindigkeit ist durchschnittlich, allerdings merke ich mir so gut wie alles... 90 Prozent und höher. Die Verbesserung bei mir ist demnach, einfach schneller zu lesen.

Weiter bin ich nicht gekommen, bisher, werde mich aber sicherlich noch damit beschäftigen. Insgesamt denke ich, dass „Speedreading“ sicherlich nicht falsch ist, aber auch eben nur schnelles Lesen ist. Mehr verspricht es ja auch nicht. Jedenfalls ist es ein Training einer speziellen Fähigkeit, das darauf baut, dass viele ihre Lesefähigkeit nach der Schule nicht mehr weiterentwickelt haben.

Da das gerade für Fernstudenten eine Kernfähigkeit ist, kann „Speedreading“ nicht falsch sein. Ich werde weiter in diesem Blog berichten, was da noch auf mich zukam.

Beitrag veröffentlicht vor 8 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr).

Über Marcus Schweizer

Marcus Schweizer

Ich studiere Psychologie an der Open University. Beruflich bmach ich Menschen glücklich :-)

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