Die Kommentare in den Büchern der Open University sind mehr als eine Zusammenfassung

Meist spannt die OU den Bogen zu angrenzenden Themenfeldern

Die Materialien sind an der OU ja üppig und sehr gut gemacht. Die Bücher mit den Kernthemen beinhalten nach jedem Kapitel auch einen Kommentar, der meist über mehrere Seiten geht. Bei Kapitel 7, über Sozialpsychologie, sind es jetzt 5 Seiten. Darin sind nicht nur Wiederholungen und Zusammenfassungen der Inhalte aus dem Kapitel drin, sondern die Kommentare binden auch angrenzende Kapitel und Themen mit ein. Sie helfen eher dazu, ein Meta-Verständnis zu erlangen. Oder anders gesagt, nachdem ich mich mit den Inhalten der Sozialpsychologie beschäftigt habe, kommt jetzt der Bogen hin zu anderen Perspektiven, wie der Kognitionspsychologie oder dem Behaviorismus. Das macht schon einiges an Lerneffekt an sich aus, denn die reine Wiederholung bringt einen eher dazu, abzuschalten. Kommen neue Aspekte hinzu, wird der Inhalt anders aufbereitet wahrgenommen und mit viel mehr Inhalten verknüpft.

Die Verbindung zwischen Theorien und Inhalten zu der Forschung innerhalb der Sozialpsychologie

Wo liegen die Unterschiede, wo die Gemeinsamkeiten. Natürlich werden hier auch die Inhalte wiederholt, aber nicht ausschließlich. Vielmehr werden die zuvor gelernten Inhalte in ganz neue Zusammenhänge gesetzt, mit der wiederum vieles klarer gesehen wird. Ein Faktor sind die Studien. Die Bücher zu der Forschung, mit all ihren Regeln und Vorgaben, nehmen immer Bezug zu den Inhalten in den Büchern der Theorien. Meist aber nur in einem beschränkten Umfang, wie eben die jeweilige Forschungsmethode vorgestellt werden soll. Da hilft nun der Kommentar am Ende eines Kapitels aus. Hier kann nochmal dargestellt werden, welche Methoden in dieser Perspektive wie der Sozialpsychologie gelten und wie dort geforscht wird. Das wird zwar auch innerhalb der Thematik erläutert, aber lässt sich erst im Kommentar zu einem Vergleich mit anderen Perspektiven ausgiebig darlegen. Der Kommentar ist also überwiegend zur Vertiefung und für die Verknotung zu anderen Themenfeldern gemacht. Das zeigt auch, dass das Studium nicht nur aus Pauken besteht, sondern dass die OU auf Verständnis setzt.

Beitrag veröffentlicht vor 8 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr).

Über Marcus Schweizer

Marcus Schweizer

Ich studiere Psychologie an der Open University. Beruflich bmach ich Menschen glücklich :-)

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