Der erste Schritt in der Welt der Wissenschaft

Marcus Schweizer
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Wissenschaft und Forschung spielt in der Psychologie eine beutende Rolle. Nicht nur wer eine akademische Karriere anstrebt, wird darauf bauen, mit verschiedenen Methoden Studien durchführen zu können. Das Berufsfeld eines Psychologen ist nicht scharf umgrenzt. Wenn mit Menschen umgegangen wird, finden Tests statt oder werden Gutachten angefertigt, falls nicht sogar kleine Versuche stattfinden.

Im Grunde bedeutet das, Strukturen aufzubauen, die alle verstehen. Wissenschaft ist eine Sprache, die von anderen Beteiligten, Psychologen und Forscher, verstanden wird. Das bedeutet, dass man sich eine Vorgehensweise aneignet, Arbeitsabläufe verinnerlicht oder auch die Art der Wörter passend wählt. Ohne Belege, ohne Ross und Reiter zu nennen, ist jede Aussage eine Behauptung, die wahr oder falsch sein kann. Geschwätz!

Wissenschaftlich Schreiben

Wissenschaftlich arbeiten bedeutet demnach auch, Veröffentlichungen auszuwerten und sie ebenfalls verfassen zu können. Fortan wird im Studium an der Open University jede Aussage mit der Nennung des Urhebers geschrieben. Richtiges Zitieren gehört hierher und eine Referenzliste an das Ende der Arbeit stellen. Dabei unterscheidet sich, aus welcher Quelle das Zitat genommen ist. Letztlich muss ein Leser die Quelle finden können, falls die Angaben überprüft werden sollen. Die Unterschiede in den Quellen können sein:

  • Ein Buch von einem Autor.
  • Mehrere Autoren eines Buches.
  • Regelmäßig erscheinende Zeitungen.
  • Natürlich auch Quellen im Internet.
  • Audioquellen auf CDs oder DVDs.

Jede dieser Quellen wird anders angegeben! Beim Schreiben habe ich bemerkt, dass jede Nennung eines Namens oder einer Studie ein kleiner Schritt ist. Ein Schritt in die richtige Richtung, ein Schritt in die Welt der Wissenschaft und Forschung und ein Schritt zum Bachelor.

Einstieg in die Wissenschaft selbst

Wissenschaftlich schreiben eröffnet den direkten Einstieg in die Wissenschaft, in die Welt der Methoden und Experimente. Im Kurs DSE212 ist ein wesentlicher Bestandteil die Forschung. Die Studenten werden angeleitet, wie sie selbst Studien durchführen können. Die Kenntnis von Methoden und der Auswertung der Daten benötigt Wissen über all die Möglichkeiten und Bedingungen, denen Studien zu Grunde liegen.

Am Anfang steht die Frage, was denn genau untersucht werden soll. Ab da beginnt die Klassifizierung, ob es subjektive Forschung oder objektive Forschung ist. Subjektive Daten erforschen das Erleben der Teilnehmer von Studien, werden meist mit Schilderungen festgehalten. Darunter fallen Interviews oder Befragungen. Auch wenn der Name es suggeriert, aber auch subjektive Methoden lassen zuverlässige Aussagen zu. Objektive Daten erfassen Zahlen und können auf diese Weise auch besser ausgewertet werden, nämlich durch Statistiken. Meist werden diese durch Experimente erlangt.

Für mich war der Einstieg in diese Welt neu, als Teilnehmer. Bisher habe ich nur von Studien gelesen oder gehört. Selbst eine Frage in den Raum stellen, sich ein Experiment oder Befragung auszudenken und danach dann Teilnehmer zu suchen, das ist schon sehr spannend. Forschung und Wissenschaft werden auch das weitere Studium begleiten, diese Tatsache ist sehr erfrischend. Nicht nur lesen und auswerten, sondern selbst organisieren und experimentieren ist so spannend wie für Kleinkinder die erste Nacht im Freien zu verbringen.

Veröffentlicht vor 8 Jahren (aktualisiert vor 2 Jahren). Abgelegt unter Wissenschaft, Open University, Fernstudium Psychologie.

Marcus Schweizer

Ich studiere Psychologie an der Open University.

Beruflich bmach ich Menschen glücklich :-)

Kommentare und Fragen

Hier ist die Lerngruppe: https://www.fernstudi.net/community/gruppen/methoden-empirischer-sozialforschung

Ich steige demnächst auch wieder in das Thema ein, dann kann ich da jede Menge beitragen.

Ja, mir bleibt nix anderes übrig als das grundlegend zu können! :-)

Bei ner Lerngruppe bin ich auf jeden Fall dabei, habe ich bisher keine Erfahrungen mit so ner Gruppe gemacht! :-)

"Psychological Research Methods", das meinte ich.
Interessantes Thema und sehr grundlegend für die Sozialwissenschaften, wir können ja eine Lerngruppe dazu gründen, ich hatte das auch vor geraumer Zeit in den Kulturwissenschaften und werde mich in Zukunft auf jeden Fall noch einmal genauer mit den Methoden auseinandersetzen.

Ja wir haben ein eigenes Buch dafür, nennt sich "Exploring Psychological Research Methods"! Darin werden die Methoden vorgestellt, natürlich zuerst einmal die Unterscheidung von subjektiver, meist qualitativer Methoden und die quantitativen Methoden, die meist auf objektiven Methoden basieren!

Das ist ein eigener Zweig im Studium, wird immer eng mit den Theorien verknüpft. SPSS zur Datenerfassung und Auswertung wird in einem eigenen Heft erklärt, mit genauer Anleitung und Erklärungen.
In der letzten TMA muss man sogar selbst ein kleines Experiment durchführen, es gibt jetzt einen parallelen Kurs nur als Forschungsprojekt (Research-Project)!

Ach herrje, wie wird das alles im Englischen genannt. :-)))! Es ist klar, dass viele neue Wörter da sind, man ganz neues Wissen im Englischen verstehen muss, auch die Fachbegriffe! Dafür muss nicht alles zu hundert Prozent auswendig gewusst werden, das Verständnis der Zusammenhänge ist wichtig und das kann auch mit einfachem Englisch erklärt werden.

Habt Ihr dann auch so etwas wie die Methoden empirischer Sozialforschung auf dem Plan? Also Beobachtung, Experirmente, Datenerheben, qualitative vs. quantitative Verfahren etc.?
Bzw. wie wird das denn im Englischen genannt?

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