Umgestiegen auf Windows 7

Mein erster Rechner war ein C64. Auf dem ich auch meine ersten Erfahrungen im Programmieren sammelte. Und zwar tippte ich einfach ein paar Programmierzeilen aus dem Handbuch ab, und als ich sie ausführen ließ, drang auf einmal ohrenbetäubender Sound aus den Lautsprechern, sodass ich mit dem Stuhl nach hinten umkippte.

Später hatte ich zeitweilig 3 Rechner gleichzeitig, auf denen noch das gute alte MS-DOS lief, auf einem auch OS2 Warp (kennt das jemand *gg*). Windows 3.1 war da nur ein komischer Zusatz, den kaum ein Mensch brauchte, wie OS2 Warp. Ich sammelte weitere Erfahrungen in der Turbo-Pascal-Programmierung.

Dann kam Windows 95, das DOS nach und ersetzte, Windows 98 und Windows ME, das wie Vista wieder kein Mensch brauchte.

Bei Windows XP, das 2001 auf den Markt kam, also vor bald 10 Jahren, bin ich bis vor 1 Tag geblieben. Es lief recht stabil, Netzwerke ließen sich einigermaßen schnell aufbauen, der Browser funktionierte :)

Nebenstatement: Ich bin kein Apple-Jünger oder gar -Apostel. Ich stehe eher auf Rechner mit Saft unter der Haube, an denen ich schrauben und basteln kann, und auf Betriebssysteme, die ich ganz auf meine Bedürfnisse zuschneiden kann. Ich nutze Windows jetzt seit über 10 Jahren, einen Apple würde ich nur nehmen, wenn er mit Windows als OS ausgeliefert wird. Als Poweruser tendiere ich also eher zu Windows oder Linux.

win7Jedenfalls war an Windows XP eine Sache ganz besonders nervig: Man klickt sich manchmal einen regelrechten Mausarm durch Verzeichnisse und Ordner, bis man zu den Dateien gelangt, die man so braucht. Windows 7 ist da viel klickökonomischer. Allein schon die Taskleiste mit der Vorschaufunktion und dem praktischen Wechsel zu anderen Programmen ist sehr gelungen. Ich habe manchmal 20 Fenster gleichzeitig geöffnet, in XP habe ich da immer die Übersicht verloren, in Windows 7 passiert das nicht so schnell.

Auch die Favoritenordner finde ich sehr praktisch. Man kann jetzt genau bestimmen, welche Ordner in Dateidialogen angezeigt werden sollen. Häufig verwendete Ordner hat man anstatt in 10 Klicks in 1 Klick erreicht. Sehr schön sind auch die Pfade, mit denen sich angenehm durch Ordner navigieren lässt.

Das Verhalten von Fenstern ist sehr viel angenehmer. Man kann sie jetzt einfach oben "andocken", wodurch sie maximiert werden, oder entdocken, um sie wieder kleiner zu machen. Sehr praktisch.

Gibt noch viele andere Details, die die Usability verbessern.

Die Geschwindigkeit ist ordentlich, der Rechner nutzt auch endlich die 4 GB Arbeitsspeicher voll aus. Windows XP konnte nur 3 GB nutzen.

Ach ja, die Installation verlieft problemlos und schnell. Bisher keine einzige Treiberinstallation nötig gewesen. Auch meine zwei Monitore wurden auf Anhieb erkennt und auf den Modus "erweiterter Desktop" gestellt. In XP musste ich das noch stundenlang konfigurieren und einrichten. Bis jetzt laufen auch nahezu alle Programme einwandfrei.

Das Layout ist standardmäßig übrigens auch sehr, sehr nett und geradezu verspielt. Gefällt mir sehr gut.

Das nur zu den ersten Eindrücken von Windows 7, das ich an dieser Stelle empfehlen möchte.

Wie sind Deine Erfahrungen mit Windows 7? Oder nutzt Du ein anderes Betriebssystem?

Beitrag veröffentlicht vor 8 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr).

Über Wolf

Wolf

Wolf ist Redakteur, leidenschaftlicher Autodidakt, hat den Realschulabschluss mit 1,5 gemacht, sein Abi extern (3,6), hat in Göttingen, Jena, Berlin und an der FernUni studiert, und kann auch Latein, Altgriechisch, Französisch, Russisch und Englisch. Top, der Mann! Folge uns auf Facebook, um keine Beiträge von Wolf mehr zu verpassen.

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