Der erste Test

Nach den ersten Wochen kommt man der ersten Prüfung immer näher und man fragt sich, was von dem vielen Inhalt jetzt überhaupt gefragt wird. So langsam beschäftigt man sich mit der ersten TMA, der ersten Arbeit. Die Open University sendet einen Kalender mit, nach dem man sein Studium durchgehen kann und damit gut beraten ist. Eine Woche Zeit bleibt für die Erledigung der Aufgabe. Eine Woche, von der man noch nicht weiß, was auf einen zukommt.

Zum Glück gibt es bei der Open University ja umfangreiches Material und man muss sich keine Sorgen machen, etwas verpasst zu haben oder nicht zu haben, um das man sich noch kümmern muss. Sehr entspannend! Man weiß, ich hab alles da und brauch nur noch anfangen mir alles durchzulesen.

Das Erste, was ich mir dann auch angesehen hatte, war die Aufgabenstellung selbst. In dem Heft „Assignment Booklet 2009J“ für den Kurs stehen auch alle Aufgaben drin, die in dem Kurs absolviert werden müssen. Auf den ersten Seiten wird nochmal schön alles erklärt, das ganze Bewertungssystem und die Abläufe. Und es steht wirklich ALLES drin! Die OU informiert über die Gewichtung der einzelnen TMAs mit dem prozentualen Anteil am Gesamtergebnis, der Aufschlüsselung der Punkte in Noten und sogar, welche Bewertungskriterien im Allgemeinen für die Benotung angesetzt werden.

Bei der Note 4 heißt es da, dass man hier und da etwas Wissen von den Inhalten gezeigt hat, aber die Frage nicht direkt beantwortet wurde oder sehr wage Antworten kamen. Für die Note 1 muss man dann schon zeigen, dass man die Inhalte komplett verstanden hat und mit ihnen umzugehen weiß und diese auch analysieren kann, Schlußfolgerungen ziehen kann. Auch wie die Antworten geschrieben wurden spielt eine Rolle, Stil und Ausdruck.

So las ich die erste Aufgabe über ein Essay. Der Test unterteilte sich in zwei Bereiche, der Zweite war nochmals auf zwei Anwendungen über Ethik in der Forschung aufgespalten. Ich weiß nicht, inwieweit ich Inhalte aus Fragebögen wiedergeben darf, also erspar ich mir eventuelle Ärgernisse und halte alles in diesem Bezug sehr allgemein.

Für das Essay ging ich das darauf bezogene Material durch und erstellte eine Zusammenfassung, was alles in meine Arbeit Einzug erhalten sollte. Natürlich war hier auch wieder eine Anleitung von der OU gegeben, wie man Essays schreibt und wie man da vorgehen kann. Stoffsammlung ist der zweite Schritt, der Erste ist die Frage genau zu verstehen. Es gibt ein paar „Codewörter“, bei denen man dann weiß, wie der Aufbau auszusehen hat. So macht es einen Unterschied, ob „Discuss“ oder „Explain“ in der Aufgabenstellung gegeben ist. Insgesamt sind bei einem Essay mehrere Schritte üblich, die das große graue Wollknäuel zu einem schönen Bild mit Bergen und Meer vor dem geistigen Auge machen.

Fertig mit der TMA, ging es damit ab zur – nein nicht zur Post! Die Abgabe der Arbeit ist über die Webseite möglich, mit einer eigenen Seite im StudentHome. Ich musste nur auf „Send TMA“ klicken, meine Datei hochladen und dann verschicken. Nach etwa zwei Wochen konnte ich auf dem gleichen Weg meine korrigierte Arbeit mit Benotung und Korrektor wieder abholen und auf meinem PC speichern. Achja, die Seite für die Abgabe ist bis zum Stichtag um 12 Uhr freigeschalten, danach funktioniert die Abgabe nicht mehr...!


Veröffentlicht vor 9 Jahren (aktualisiert vor 2 Jahren). Abgelegt unter Prüfung, Open University.

Marcus Schweizer

Ich studiere Psychologie an der Open University.

Beruflich bmach ich Menschen glücklich :-)

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