Der Einstieg in die Forschung

Neben dem inhaltlichen Bereich des Studiums, also den Theorien und Studien, gibt es noch ein Buch mit Forschung. Nun stand schon jetzt, ziemlich am Anfang in den ersten Wochen, das Thema Forschungsmethoden und was es sonst noch so gibt auf dem Programm.

Am Anfang des Kursbuches zur Forschung stand die Vogelperspektive auf das Gebiet an. In den ersten Kapiteln bekommt man eine Übersicht über Epistomologie, also der Erkenntnistheorie. Das betrifft Fragen, was man überhaupt wissen kann und wie man zu Wissen an sich kommt. Darunter fälllt der Bereich Methologie, also welche Methoden wo und wie angewandt werden. Methoden sind ein Teil davon, gehören aber auch in eine eigene Kategorie. Ganz zum Ende, am unteren Ende, stehen dann letztlich die Daten.

Der Unterschied zwischen Alltagsmeinung und Wissenschaft

Einen Unterschied kann man gleich zu Anfang machen: den zwischen quantitativer und qualitativer Forschung, zwischen Objektivität und Subjektivität. Auch noch einen Zweiten, nämlich dass der Unterschied zwischen Alltagsmeinung und Wissenschaft der ist, dass man in der Sprache der Wissenschaft diskutiert. Wer nicht sagen kann, wer wann wie auf eine Aussage kam, gibt eine Meinung von sich. Wer zitiert und benennt, schreibt wissenschaftlich. So könnte man das kurz gefasst und pauschal von sich geben.

Im Anschluss bekommt man einen Eindruck, wie Wissenschaft funktioniert. Mit dem Kreislauf von Frage, Behauptung, Datenerhebung und Auswertung wird Wisssenschaft gemacht. Durch das Ergebnis kommen neue Fragen, so entsteht ein Kreislauf an Fragen und Daten, neuen Fragen und irgendwo dazwischen formt sich die Theorie.

Ethik immer mit dabei

Zwischendrin fragt man sich wirklich, wo denn nun die Vogelperspektive ist. Ich zumindest hatte und kannte das bisher noch nicht so richtig, hier und da ein paar Sachen gehört. Es ist schon seltsam, etwas durchzulesen und nur eines nach dem anderen aufzunehmen, ohne einen Zusammenhang zu finden. Obwohl ich etwas über Subjektivität, Fragebögen, Interviews und Experimenten sagen kann, erschließt sich mir die ganze Thematik doch noch nicht so richtig.

Was aber noch angesprochen werden sollte: in den ganzen Forschungsabläufen ist die Ethikfrage sehr wichtig. Immer wenn man vor allem mit Menschen zu tun hat, bedarf es einer sehr überlegten Vorgehensweise, um niemanden zu schaden. Es gibt verschiedene Regeln, wie dass man die Teilnehmer an Studien auch nachbetreut, falls es gewünscht ist. Zudem dürfen die Teilnehmer nicht wie Karnickel benutzt werden, um es mal überschlagen auszudrücken. Es gibt für schwerere Verstöße gegen gewisse Regeln auch Berufsverbote.

Beitrag veröffentlicht vor 8 Jahren (aktualisiert vor 1 Jahr).

Über Marcus Schweizer

Marcus Schweizer

Ich studiere Psychologie an der Open University. Beruflich bmach ich Menschen glücklich :-)

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