Während eines Kurses....

Jetzt habe ich in meinen bisherigen Blogberichten meist über ganz offizielle, organisatorische Strukturen an der OU geschrieben. Dabei gab es auch viele Erlebnisse weit weg von allgemeinen Tipps und interessanten Abläufen.

Was ich noch gut weiß war ein Sonntagabend, als plötzlich das Telefon klingelte und als ich abnahm nur jemand ungemein schnell irgendwas plapperte. Auf den ersten Moment wusste ich überhaupt nichts damit anzufangen und fragte mich, was das jetzt sei. So langsam verstand ich einzelne Wörter oder verstand überhaupt, dass da jemand redete. Ich hörte weiter zu und merkte „Ok, der spricht wohl Englisch“!

Nachdem ich dann noch versucht habe irgendetwas zu verstehen und an meinen eigenen Englischkenntnissen zu zweifeln begann, hab ich den guten Mann dann mal unterbrochen und gefragt, wer er denn überhaupt sei!? Es stellte sich heraus, dass er ein italienischer Mitstudent an derOU war und Probleme bei Aufgaben hatte.

Auch muss er sehr verzweifelt gewesen sein, denn der Abgabetermin war schon in zwei Tagen, im Grunde müssten die Unterlagen schon spätestens vorigen Freitag an dieOU versendet worden sein. Die deutsch-italienische Gruppenarbeit, die wir da Sonntags um halb elf gebildet haben, hat ihm aber dann doch geholfen.

 

Ein anderes Erlebnis betraf mich dann selbst und ist ein Paradebeispiel dafür, warum die Open University eine so hohe Studentenzufriedenheit hat. Die Aufgabe war, über Plattentektonik, den Verlauf von Grenzen und der Entstehung von Vulkanen einen Aufsatz zu verfassen. Hilfsmittel oder Anschauungsmittel war eine Karte, an der erklärt werden sollte und auf die in der Aufgabenstellung Bezug genommen wurde.

Nun gut die Karte war mir bekannt, gesehen hatte ich sie schon, aber wo war sie jetzt? Letztendlich hat die ganze Sucherei nichts geholfen. Naja wer kennt das nicht, dass man etwas verlegt und nicht wieder findet...? Aber in der Situation wars mir nun wirklich unangenehm und die Zeit drängte allmählich. Eine Email erreichtedie OU , zum Telefonieren war es schon zu spät. Das holte ich gleich am nächsten Tag nach und erklärte der Tutorin zusätzlich zu meiner Email mein Problem.

Kein Problem meinte diese zu mir, sie sendet mir Ersatz. Siehe da, zwei Tage später lag eine Kopie der Karte in meinem Briefkasten und ich war noch überrascht, dass die Post von England so kurz gedauert hatte. Spätestens seit diesem Vorfall bin ich absolut begeistert von dem Service und der Freundlichkeit der Mitarbeiter und dem Konzept der Open University .

Veröffentlicht vor 9 Jahren (aktualisiert vor 2 Jahren). Abgelegt unter Open University.

Marcus Schweizer

Ich studiere Psychologie an der Open University.

Beruflich bmach ich Menschen glücklich :-)

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