Laubach-Kolleg im Überblick
Das Laubach-Kolleg ist ein privates Gymnasium in evangelischer Trägerschaft – getragen von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Es befindet sich in Laubach im Vogelsberg-Kreis und führt Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe sowohl auf dem ersten als auch auf dem zweiten Bildungsweg zum Abitur. Eine Besonderheit: geringes Schulgeld, iPad-gestützter Unterricht, kleine Lerngruppen und ein Studium-Profil-Konzept mit thematischen Schwerpunkten (Kultur, Ökologie, Sprachen, Gesellschaftliche Verantwortung).
Welchen Abschluss kannst du am Laubach-Kolleg machen?
Du erwirbst die Allgemeine Hochschulreife (Abitur) nach dem hessischen Zentralabitur. Das Laubach-Kolleg ist als gymnasiale Oberstufe konzipiert und führt zum klassischen Vollabitur – sowohl auf dem 1. Bildungsweg (für Schulwechsler aus der gymnasialen Mittelstufe) als auch auf dem 2. Bildungsweg (für Erwachsene mit Berufsausbildung). Eine Fachhochschulreife wird nicht eigenständig vergeben.
Wer kann sich am Laubach-Kolleg bewerben?
Aufnahmevoraussetzungen:
- Mittlerer Schulabschluss oder gleichwertige Vorbildung
- Für den 1. Bildungsweg: passende Vorbildung aus der gymnasialen Mittelstufe
- Für den 2. Bildungsweg: Mindestalter 18 Jahre, abgeschlossene Berufsausbildung oder zweijährige Berufstätigkeit
Die Schule steht Bewerbern aller Konfessionen sowie konfessionslosen Personen offen. Religionsunterricht ist allerdings Pflichtfach für alle Schülerinnen und Schüler – das ist Teil des Schulprofils als kirchlich getragene Einrichtung.
Wie sieht der Stundenplan am Laubach-Kolleg aus?
Der Unterricht findet als Tagesform Montag bis Freitag statt – vergleichbar mit der gymnasialen Oberstufe. Pflichtfächer sind Deutsch, Mathematik, Englisch, eine zweite Fremdsprache (Latein oder Spanisch werden neu beginnend angeboten), Geschichte und Sozialkunde, eine Naturwissenschaft sowie Religion. Eine Besonderheit: Im Q-Phase-Kursangebot ist erstmals Informatik als Grundkurs verfügbar.
Drei Schwerpunkte zeichnen den Schulalltag aus:
- iPad-gestützter Unterricht: Medienkompetenz integriert in allen Fächern
- Kompensationskurse und Tutorien in der E-Phase – für Schülerinnen und Schüler mit Lücken aus dem 1. oder 2. Bildungsweg
- Sechs Studiennachmittage in vier Profilen (Kultur, Ökologie, Sprachen, Gesellschaftliche Verantwortung) mit anschließendem zweiwöchigem Praktikum
Was kostet der Schulbesuch am Laubach-Kolleg?
Als kirchlich-private Schule erhebt das Laubach-Kolleg ein geringes Schulgeld – die genaue Höhe wird im Aufnahmegespräch besprochen. BAföG nach § 2 BAföG ist für den 2.-Bildungsweg-Zweig in der Regel ab dem Hauptkurs möglich und kann das Schulgeld in der Praxis weitgehend ausgleichen. Sprachenzertifikate sind während der Schulzeit erwerbbar – die Schule unterstützt aktiv.
Eine Besonderheit für Lernende aus dem ländlichen Vogelsberg-Raum: Die Schule organisiert einen hauseigenen Bustransport – eine Antwort auf die schwache ÖPNV-Infrastruktur in der Region.
Wie kommst du zum Laubach-Kolleg?
Adresse: Königsberger Straße 2, 35321 Laubach. Die Schule liegt im Vogelsberg-Kreis – einem ländlichen Gebiet zwischen Gießen, Fulda und Marburg. Der hauseigene Bustransport sorgt für die Anbindung aus den umliegenden Gemeinden; per Auto über die A45 (Wetzlar) oder A5 (Grünberg).
Für wen lohnt sich das Laubach-Kolleg?
Das Laubach-Kolleg passt besonders zu:
- Erwachsenen im ländlichen Vogelsberg-Raum, die ohne langes Pendeln das Abi nachholen möchten – mit Bustransport-Lösung.
- Lernenden mit Affinität zu kirchlich geprägter Schulkultur: Religion als Pflichtfach und werteorientierte Bildung sind Teil des Profils – aber explizit offen für alle Konfessionen.
- Bewerbern mit Interesse an einem Profil-Konzept: Die thematischen Schwerpunkte (Kultur, Ökologie, Sprachen, Gesellschaftliche Verantwortung) plus integriertes Praktikum heben sich von rein abi-orientierten Kollegs ab.
- Schul-Aussteigerinnen aus der gymnasialen Mittelstufe, die einen Neustart in einem kleineren Klassenverbund suchen.
Weniger passend für Bewerber mit knappem Budget, die kein Schulgeld zahlen wollen – staatlich-kostenfrei sind die Hessen-Kollegs in Wiesbaden, Wetzlar, Kassel und Frankfurt. Im Vogelsberg ist das Max-Eyth-Schule Alsfeld die staatliche Alternative für niedrigere Bildungsgänge (HSA, MSA).
Häufige Fragen zum Laubach-Kolleg
Träger ist die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Das Laubach-Kolleg ist ein staatlich anerkanntes privates Gymnasium in evangelischer Trägerschaft – offen für Bewerber aller Konfessionen und auch konfessionslose Personen. Religion ist Pflichtfach (evangelisch, mit konfessionellen Alternativen).
Nein. Die Schule steht Bewerbern aller Konfessionen sowie konfessionslosen Personen offen. Religion ist allerdings Pflichtfach – das ist Teil des Schulprofils als kirchlich getragene Schule. Konfessionelle Alternativen werden je nach Schuljahres-Angebot organisiert.
Das Laubach-Kolleg erhebt ein geringes Schulgeld – die genaue Höhe wird im Aufnahmegespräch besprochen und kann je nach Familieneinkommen variieren. BAföG nach § 2 BAföG ist im 2.-Bildungsweg-Zweig ab dem Hauptkurs möglich und kann das Schulgeld in der Praxis weitgehend ausgleichen.
Das Laubach-Kolleg organisiert sechs Studiennachmittage in vier Profilen: Kultur, Ökologie, Sprachen und Gesellschaftliche Verantwortung. Die thematische Vertiefung wird durch ein zweiwöchiges Praktikum ergänzt. Das gibt dem Bildungsgang ein praxisnahes Profil über den klassischen Oberstufen-Stoff hinaus – und ein USP gegenüber staatlichen Kollegs.
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