Zu Ende des Kurses musste ich zum ersten Mal eine schriftliche Prüfung ablegen. Ganz ohne Material, so aus dem Kopf! Gut, ich war das ja noch aus meiner Schulzeit gewohnt, sollte an sich normal sein. Doch die Prüfungen an der OU sind ja alle auf Englisch und die bisherigen TMAs waren von zu Hause aus. Da habe ich Wörter nachgeschlagen, konnte in den Büchern nachsehen und hatte jedenfalls allerlei Möglichkeiten, also neben meinem internen Speicher auch noch jede Menge externer Daten zur Verfügung. Kann das gut gehen, das war die Frage!
Kurz vor der Abschlussprüfung für den Kurs DSE212 fanden 3 wichtige Tutorials statt, bei denen alle Kursteilnehmer teilnehmen konnten. Im Schnitt waren dann etwa 5 Leute beteiligt, plus der Tutorin von der Open University. Elluminate nennt sich das Programm, das sozusagen ein Online-Klassenzimmer versinnbildlichte – es funktionierte super! Unsere Tutorin hat mehrere Vorlagen vorbereitet, mit denen wir verschiedene Aspekte der Abschlussprüfung betrachteten. Mittels Chat, Wortmeldungen und Zeichensignalen des Programmes stimmten wir ab, konnten Meinungen verbreiten und auch die Sichtweisen anderer Studenten kennen lernen.
Im vorherigen Beitrag bin ich auf die Forschung im Allgemeinen eingegangen. Dabei habe ich am Ende gezeigt, dass ein grundlegender Unterschied zwischen qualitativer und quantitativer Forschung besteht. Jetzt möchte ich das Gebiet aus dem Blickwinkel von Objektivität und Subjektivität angehen, also quantitativer und qualitativer Forschung.
Zwei Beiträge habe ich ja schon geschrieben, die in die Richtung Forschung in Psychologie an der Open University gehen. Wissenschaftlich Schreiben war der erste Schritt, worauf der Zweite mit dem Beitrag über die TMA03 folgte. Allgemein ist das Thema Forschung zu kurz gekommen, obwohl es eine wichtige Rolle im DSE212 spielt. Neben der Prüfung mit einem eigenen Experiment, musste ich auch eine TMA mit der subjektiven Forschung, also dem Auswerten eines Interviews absolvieren. Beide TMAs haben ihre eigenen Bestimmungen, wie darüber berichtet werden kann. Doch dazu schreibe ich einen eigenen Beitrag.
Der Rahmen, in dem Forschung stattfindet, ist ein Kreislauf. Am Anfang steht Theorie, durch die Kenntnis von Forschungsergebnissen oder Theorien werden Fragen gestellt. Um den Fragen nachzugehen, steckt man sich diese als Ziele ab und entwickelt mittels verschiedener Methoden eine Versuchsanordnung. Das können Experimente sein, Befragungen, Interviews oder Tests. Jedenfalls bekommt der Forschende Daten anhand der Methode. Das sind Antworten in Fragebögen, Testwerte, gemessene Zahlenwerte oder geschriebene Geschichten. Mit diesen Daten fertigt der Forscher Auswertungen an. Das sind Abhängigkeiten, Häufigkeiten, Anzahl an richtigen oder falschen Antworten oder auch bestimmte Themenfelder, die in schriftlichen Antworten beschrieben werden.
Veröffentlicht von Marcus
am 28.03.2010 14:18
Abgelegt unter Wissenschaft, Open University, Fernstudium Psychologie
Wissenschaft und Forschung spielt in der Psychologie eine beutende Rolle. Nicht nur wer eine akademische Karriere anstrebt, wird darauf bauen, mit verschiedenen Methoden Studien durchführen zu können. Das Berufsfeld eines Psychologen ist nicht scharf umgrenzt. Wenn mit Menschen umgegangen wird, finden Tests statt oder werden Gutachten angefertigt, falls nicht sogar kleine Versuche stattfinden.
In einigen Beiträgen habe ich ja schon auf das Workbook hingedeutet. Das ist ein kleines Heft mit ungefähr 65 Seiten. Der Inhalt dieses Heftes ist eine praktische Anleitung für uns Studenten, welche Fähigkeiten von Woche zu Woche angeeignet werden sollten.
Theorie mag ganz interessant sein, doch um das Studium an der Open University nachvollziehen zu können, braucht es etwas Praktisches. Daher mein neuer Blogbeitrag, wie so eine Woche überhaupt aussieht. Wie beginnt der Start in die Woche, wie organisiert man sich und woher weiß man, wo man überhaupt anfangen soll?
Veröffentlicht von Marcus
am 31.12.2009 00:43
Abgelegt unter Open University, Fernstudium Psychologie
Mit dem Thema für die kommende TMA02 steigt man nun etwas tiefer in die Psychologie ein. Die Fragestellung dieser neueren Disziplin innerhalb der Psychologie ist im Kern, warum sich bestimmte Verhaltensweisen herausgebildet haben. Dabei geht es um evolutionäre Verhaltensweisen, die universell zu sehen sind.
Veröffentlicht von Marcus
am 30.12.2009 08:39
Abgelegt unter Fernstudium Psychologie
Eine beeindruckende Sammlung über die Geschichte der Psychologie findet sich auf der von der Open University selbst entwickelter Plattform EPoCH.Ich glaube mittlerweile, dass die Leute, die an der Universität arbeiten, wirklich nichts anderes den lieben langen Tag machen, als den Studenten immer neue Möglichkeiten zu geben. Nachdem ich EPoCH vorgestellt habe und bedenkt, dass es von der OU selbst entwickelt wurde, versteht man so langsam den sehr guten Ruf dieser Universität. Bei der Plattform erscheint ein Menü mit Personen, den Einteilungen in Themen, Forschungsmethoden und Perspektiven, nach denen man in der Geschichte der Psychologie stöbern kann.
Veröffentlicht von Marcus
am 12.10.2009 08:58
Abgelegt unter Open University, Fernstudium Psychologie
In der ersten Woche stand im Vordergrund, die ersten Schritte in den tiefen Weiten der Psychologie zu gehen. Daher wurden wohl bewusst viele Facetten der Übermittlung von Informationen eingesetzt: Von Heften, CD`s und DVDs bis zu dem ersten Kapitel im Lehrbuch.